Linnich - Wasserfall wird reguliert

Wasserfall wird reguliert

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Linnich. Rund 300.000 Euro kostet eine Abwasserregelung für den Linnicher Stadtteil Floßdorf. Bis zum Jahresende muss die die Maßnahme umgesetzt sein, fordert die Bezirksregierung.

Es geht dabei konkret um das Regenüberlaufbecken am Ortsausgang Floßdorfs Richtung Rurdorf. 2003 vom Wasserverband Eifel-Rur (WVER) übernommen, wurde dem Becken Mitte 2010 von der Bezirksregierung die Genehmigung entzogen.

Die Einleitung des Wassers aus dem 280 Kubikmeter Wasser fassende Becken in einen Graben den Hang hinab bis in den Randbereich des Ruruferradwegs sollte bis zum Jahresende 2010 eingestellt werden. Diese Frist wurde zwar verlängert, aber nicht über 2011 hinaus, wie Thomas Rolfs, Leiter der Planungs- und Bauabteilung des WVER im Linnicher Rathaus erklärte. Seinem Sachstandsbericht folgten sowohl der Bau- und Umwelt- als auch der Werksausschuss in gemeinsamer Sitzung.

Der WVER sieht nun vor, ein 1100 Kubikmeter fassendes Erdbecken in unmittelbarer Nachbarschaft des bisherigen Rückhaltebeckens anzulegen. Von diesem Becken aus wird kontrolliert Wasser die Böschung hinab zur Rur geleitet. „Wir kalkulieren derzeit mit 50 Litern pro Sekunde”, bezifferte Rolfs den Abschlag. Diese Menge würde dem Hang keinen Erosionsschaden zufügen. Genau das war in der Vergangenheit eingetreten. Den Berechnungen nach haben sich wahre „Wasserfälle” von 650 Litern pro Sekunde den Hang hinab ergossen.

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