Was der Gaskunde in Jülich spart

Von: hfs.
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„Wir waren gesetzlich dazu verpflichtet, in Kilowttstunde den letzten Jahresverbrauch auszuweisen”, sagt Robert Dieckmann, Vertriebsleiter der Stadtwerke Jülich. Foto: hfs.

Jülich. Mit rund 150 Euro im Jahr wird ein Kunde der Stadtwerke Jülich beim Gasverbrauch entlastet. „Wir senken zum 1. April die Kilowattstunde um 0,63 Cent”, sagt Robert Dieckmann, technischer Betriebsleiter des Jülicher Gasversorgers.

Bezogen ist die Ersparnis auf einen durchschnittlichen Haushalts-Verbrauch von rund 20.000 Kilowattstunden im Jahr.

Mit dieser Wärmeeinheit müssen sich die Kunden erstmals in diesem Jahr befassen. Wurde der Jahresverbrauch bisher noch in Kubikmetern vom Kunden abgelesen und von den Stadtwerken berechnet, fällt in der nun zugestellten Jahresabrechnung für 2008 erstmals die „neue” Wärmeeinheit auf.

„Wir wurden vom Gesetzgeber dazu verpflichtet, die Umstellung der Gasabrechnung von Kubikmeter auf Kilowattstunde (kWh) vorzunehmen”, sagt Dieckmann. Das Jülicher Gas kommt mit einem Brennwert von durchschnittlich 11,280 Kilowattstunde pro Kubikmeter an den Übergabestationen der Stadtwerke Jülich an. Am Zähler des Kunden herrschen jedoch andere örtliche „Betriebszustände”.

Um zu ermitteln, wie viele Kilowattstunden in den Kubikmetern Gas enthalten sind, die am Kundenzähler gemessen werden, müssen diese Betriebszustände am Kundenzähler für die Umrechnung des oben erwähnten, so genannten Normbrennwertes, auf den am Zähler notierten Brennwert berücksichtigt werden.

Der Faktor 10,852

Danach ist der Umrechnungsfaktor für den Jülicher Kunden exakt 10,852. „Dies bedeutet, dass der am Zähler abgelesene Kubikmeterverbrauch mit 10,852 multipliziert werden muss, um die abzurechnenden Kilowattstunden zu bekommen”, rechnet Robert Dieckmann vor.

Dieckmann sagt, „dass die richtige Anwendung der Faktoren, die für den Brennwert maßgeblich sind, vom Landesamt für Mess- und Eichwesen periodisch überprüft werden.”

Aber Dieckmann hat noch eine Bitte. Sollten die Jahresabrechnungen bisher nicht alle Kunden - wie geschehen - erreicht haben, sollte man sich unverzüglich mit den Stadtwerken unter der Rufnummer 02461 625148 in Verbindung setzen.

Die auf der Jahresrechnung mitgeteilten Vorauszahlen entsprechen preislich dem Stand von 1. Januar 2009. „Somit kann jeder im kommenden Jahr mit einer Rückzahlung rechnen. Vorausgesetzt, der Verbrauch ist gleichbleibend”, freut sich auch Robert Dieckmann im Sinne der Kunden über die bevorstehende Preissenkung bei den Stadtwerken Jülich.
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