Walramplatz: Gespräche werden konkreter

Von: -vpu-
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Jülich. Die Verhandlungen mit den drei Investoren, die auf dem Walramplatz in Jülich einen großen Vollsortiment-Supermarkt errichten wollen, laufen weiter. Alle drei seien nun auch bei konkreter werdenden Planungen „sehr interessiert“.

Das sagte der Beigeordnete Martin Schulz am Donnerstag im Ausschuss für Kultur, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing. Der Stadtrat hatte die Verwaltung beauftragt, mit den Verantwortlichen des „Hit“- und des Rewe-Richrath-Projektes sowie dem Jülicher Helmut Jagdfeld für die Deutschen Verwaltungsgesellschaft für Immobilien (DVI) Düren konkret zu sprechen.

Es seien allerdings „viele Fragen abzuarbeiten, bevor konkrete Angebote abgegeben werden können“, so Schulz. Damit meinte er zum einen die im Boden unter dem Walramplatz befindlichen Relikte der Vergangenheit (Römerstraße, Reste des mittelalterlichen Gerber-Handwerkes vor den Toren der Stadt). Hier müssen alle Investoren mit den Fachstellen für Denkmalschutz und Bodendenkmalpflege sprechen.

Außerdem befindet sich im Untergrund auch ein nach dem Krieg angelegter Regenabwasserkanal (Künette), dessen Erhalt zu gewährleisten sei, wenn eine Bebauung in die Tiefe gehe oder auch nur Fundamente abgestützt würden.

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