Wachwechsel im Jülicher St. Elisabeth-Krankenhaus

Von: jan/tol
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Dirk Offermann wird Geschäftsführer im Bethlehem-Gesundheitszentrum. Foto: K. Erdem

Jülich/Stolberg. Das Stolberger Bethlehem-Krankenhaus bekommt einen neuen Geschäftsführer. Und das bedeutet gleichzeitig, dass das Jülicher St. Elisabeth-Krankenhaus einen neuen Kaufmännischen Direktor bracht. Dirk Offermann (41), derzeit Kaufmännischer Direktor in Jülich, wechselt zum 1. März nach Stolberg.

Er verlässt damit auch die Caritas Trägergesellschaft West (CTW), die unter anderem das Jülicher Krankenhaus betreut. Offermann beerbt Gábor Szük, der CTW-Geschäftsführer ist und gleichzeitig in Teilzeit noch Geschäftsführer in Stolberg.

Ein Nachfolger für Offermann in Jülich sei laut Szük bereits gefunden. Den Namen wollte er noch nicht nennen, nur so viel: „Es ist ein Mann, der bisher nicht für die CTW arbeitet, der Krankenhaus-Erfahrung hat und der aus der Region kommt“, sagte Szük. Der Neue tritt seine Stelle zum 1. April an. Den einen Monat Vakanz in Jülich werden sich Szük und der andere CTW-Geschäftsführer Bernd Koch aufteilen. Das wird auch möglich, weil Szük mit der Aufgabe seiner Tätigkeit in Stolberg wieder Zeit gewinnt.

Offermann ist seit vier Jahren in Jülich. Vorher hat er sich bereits an der Spitze einer anderen CTW-Einrichtung, des St.-Augustinus-Krankenhauses in Düren, einen Namen gemacht. Im Aachener Marienhospital war er fürs Controlling zuständig.

Ein Grund für Offermanns Wechsel nach Stolberg: „In Teilzeit ist das nicht zu schaffen“, erklärte Szük, warum er die Geschäftsführung in Stolberg niederlegt. Der Aufsichtsrat wünsche, so Szük, dass er sich „in Zukunft verstärkt um die CTW-Häuser kümmern soll“. Er bleibe aber Mitglied des Aufsichtsrats und werde alles in seiner Macht Stehende tun, „um dieses Haus aus seiner defizitären Lage zu bringen“. Der Sanierungsprozess in der „Bethlehem Gesundheitszentrum Stolberg gGmbH“, den Szük seit April 2013 leitet, sei zwar nicht leicht umzusetzen, eröffne aber immer neue Chancen.

Am 1. März soll der Wachwechsel vonstatten gehen, der neue Geschäftsführer seine 16 Jahre Krankenhauserfahrung als Chef einbringen. Dirk Offer­mann wird Geschäftsführer in Vollzeit sein, seine berufliche Zukunft also voll auf das Stolberger Haus ausrichten. Eine Lösung, die laut Szük „Kontinuität garantiert und sicherstellt, dass wir den bereits eingeschlagenen Weg weiter gehen können“.

Einen großen Vorteil bringt der Neue auf jeden Fall schon einmal mit: Als echter „Stolberger Jong“ ist er in der Kupferstadt aufgewachsen, lebt mit seiner Familie in Stolberg und hat das Haus auch schon aus Patientensicht kennengelernt.

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