Wachwechsel an der Spitze der KG Herzogstädter

Von: bw
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Die KG Herzogstädter hat mit Max Lenzenhuber (l.) einen neuen Präsidenten gewählt. Vorgänger Richard Wolff wird dem Verein weiter als Ehrenpräsident treu bleiben. Foto: Wickmann

Jülich. Die Jülicher KG Herzogstädter hat 2017 eine große Veränderung erlebt, denn ihr Präsident und Gründungsmitglied Richard Wolff hatte sich entschieden, nicht mehr für diesen Posten zu kandidieren. „Es kommt einem komisch vor, nicht mehr im Amt zu sein, aber ich werde die KG weiter unterstützen, damit in Jülich die Brauchtumspflege erhalten bleibt“, sagte er im Interview. In Zukunft wird er als Ehrenpräsident tätig sein.

Insgesamt ist Wolff seit 49 Jahren im Karneval aktiv, war über 20 Jahre Teil der Parodistengruppe „Old Men“, Mitorganisator der „kölschen Nacht“ in der Zitadelle und Gründungsmitglied des „Festausschusses Jülicher Kengerzoch“. In der langen Zeit als aktiver Karnevalist wurde er mit dem VKAG-Verdienstorden in Gold und dem BDK-Verdienstorden in Gold ausgezeichnet.

Wolff hatte schon vor zwei Jahren einen Rücktritt vom Amt erwogen, da aber kein Nachfolger bereitstand, seine Amtszeit verlängert. „Nun ist der Zeitpunkt da und ich bin beruhigt, mein Amt einem sehr engagierten Nachfolger zu übergeben. Die Zeiten sind für die Vereine nicht leichter geworden, aber ich denke, wir sind mit vielen jungen Leuten im Vorstand gut für die Zukunft gerüstet“, sagte Wolff weiter.

Sein Amt wird Max Lenzenhuber übernehmen, der dem Verein schon seit vielen Jahren als Mitglied der Garde angehört. „Ich bin von Kindesbeinen an eng mit dem Karneval verbunden. Meine Mutter hat als Mariechen in Köln getanzt und jetzt habe ich nach berufsbedingten Pausen wieder den Einstieg in unsere rheinische Tradition gefunden“, erzählte Lenzenhuber. Durch Ehefrau Anke, die als Ratsfrau tätig ist, entschied er sich, in die Garde einzutreten und fühlte sich gleich wohl.

Zu einem seiner Ziele als Präsident gehört unter anderem, weiterhin junge Leute für die KG zu begeistern und dafür zu sorgen, dass sich alle als große Karnevalsfamilie fühlen.

„Wir wollen die Leute in Jülich animieren, mit uns zusammen Karneval zu feiern. In diesem Jahr haben wir uns überlegt, unsere Karnevalsparty an Weiberfastnacht ohne Eintritt zu veranstalten“, berichtet der neue Präsident. Einen besonderen Dank richten die KG und ihr Vorsitzender Bernhard Wolters an das Team des Cafe Cortez, in dessen Räumen die Party steigt. Los geht es um 11.11 Uhr. Neben ihrem Kostüm brauchen alle Karnevalsjecken nur gute Laune mitzubringen.

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