Vortrag: Psychoanalytische Perspektive von Thomas Auchter

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Jülich/Eschweiler. Der Psychoanalytiker Thomas Auchter weiß um die Wirkung und Macht der Angst in individueller und gesellschaftlicher Hinsicht.

Angst macht uns das, was wir nicht kennen, was uns fremd ist oder unvertraut. Eine verbreitete Abwehrform der Angst besteht darin, zu versuchen, einem anderen die Angst einzujagen, die einen selber quält.

Angst ist nicht nur ein individuelles Phänomen, sondern überall auf der Welt auch ein kollektives, ein Massenphänomen. Die derzeitigen Tendenzen lassen sich verstehen als eine kollektive, unbewusste Reaktion auf Bedrohungsgefühle.

Die Angst ist einer der grundlegenden Affekte des Menschen und ein überall auf der Welt verbreitetes Vorkommnis. Ein Misslingen der normalen Angstbewältigungsaufgaben im Entwicklungsverlauf führt nach psychoanalytischer Vorstellung zu den verschiedenen Formen von Angsterkrankungen.

Unverhältnismäßigkeit

Ihr gemeinsames Charakteristikum ist die Unverhältnismäßigkeit in Bezug auf das Ausmaß der Angst beziehungsweise die Anlässe oder Objekte der Angst. Psychoanalytiker halten also zunächst einmal alle krankhaften Angstphänomene, die ein Mensch anbringt – und erscheinen sie noch so irreal und irrational – für zumindest in ihrem Ursprung irgendwie berechtigt.

Gründliche Analyse

Daraus folgt, dass es Psychoanalytikern in erster Linie darum geht, die Ängste, auch und gerade die krankhaften, zu verstehen und in ihren unbewussten Verursachungen zu ergründen. Aus dieser radikalen Untersuchung und mittels einer gründlichen Analyse erwarten wir heilsame Veränderungen im und für die Menschen.

Der Vortrag des Buchautors und Aachener Psychoanalytiker Thomas Auchter ist gerade in den Herausforderungen der Gegenwart wichtig. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 18. Februar, um 18 Uhr im Peter-Beier-Haus, Aachener Straße 13a in Jülich statt. Es entsteht eine Gebühr in Höhe von fünf Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon 02461/99660 oder per E-Mail an eeb@kkrjuelich.de.

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