Jülich - Vorlesetag auch an der KGS Jülich und im Gymnasium Zitadelle

Vorlesetag auch an der KGS Jülich und im Gymnasium Zitadelle

Von: Daniela Mengel-Driefert
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Bundesweiter Vorlesetag an der KGS Jülich: Nach dem Lesen tauschten sich die Mädchen und Jungen mit Dezernentin Katharina Esser (im Türrahmen) über die Geschichte aus. Foto: Mengel-Driefert
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Ein moderner Stadtschreiber nach mittelalterlichem: Harald Gerhäußer schreibt Texte in einem Blog über die Region. Hier liest er den Zitadellen-Schülern einen Eintrag vor. Foto: Mengel-Driefert

Jülich. „Es ist unheimlich wichtig, den Kindern die Liebe zum Buch und zur Literatur zu vermitteln“, sagte Diana Prömpers, Leiterin der Katholischen Grundschule Jülich und freute sich über die vielen prominenten Vorleser aus dem Kreis Düren.

Schulrat Michael Schevardo, Dezernentin Katharina Esser, Propst Josef Wolff, Pfarrer Horst Grothe und andere beteiligten sich an der KGS am bundesweiten Vorlesetag.

Katharina Esser saß, umringt von vielen kleinen Zuhörern, in der Klasse E6, las aus dem Buch „Valentino Frosch und das him­beerrote Cabrio“ von Burny Bos über eine ungewöhnliche Freundschaft. Anschließend erzählten die Kinder, was sie von dem Buch halten, was das Schönste an der Geschichte war, was sie berührt hat. Sie erinnerten sich dabei an persönliche Erlebnisse und an ihre eigenen Freundschaftsgeschichten.

Lesegenuss und zum Entspannen

Die KGS nahm zum dritten Mal am bundesweiten Vorlesetag teil. Insbesondere die Gäste machten den Tag zu etwas Besonderem, sagte die Schulleiterin: „Unsere Erfahrung ist, dass die Kinder dann unheimlich aufmerksam sind“. Diana Prömpers betonte, Lesen fördere die Kreativität und Fantasie, Lesen sei aber auch ein Genuss und zum Entspannen geeignet.

Im Anschluss luden Mütter die Vorleser zum Imbiss ein. Jede Frau hatte eine Spezialität ihres Landes zubereitet. Damit bedanken sie sich für den Deutsch-Unterricht, den die ehrenamtlichen Sprachpaten Mirena Kraus, Ute Tews und Angela Heine für die Mütter mit Migrationshintergrund organisieren.

Das Gymnasium Zitadelle kooperierte am Vorlesetag mit der Stadtbücherei Jülich und dem Zweckverband Region Aachen. Gemeinsam organisierten sie ein Programm ausschließlich für den neunten Jahrgang. Da Jugendliche einen besseren Zugang zu den Neuen Medien haben, las Autor Harald Gerhäußer einen Text aus einem Blogeintrag. Der Titel: „Morgens im modernen Schlaraffenland“ – eine persönliche Sicht über die Eröffnung des Aquis Plaza in Aachen.

Kulturelle Vielfalt erkunden

Gerhäußer ist freier Journalist und Pressereferent aus Bochum, aktuell Stipendiat beim Zweckverband Region Aachen. Für vier Monate lebt er in der Region, arbeitet in dieser Zeit als „Stadtschreiber“. Seine Aufgabe ist die kulturelle Vielfalt der Stadt Aachen und der Umgebung zu erkunden, darüber Texte zu verfassen, diese wiederum auf der Seite Stadt-Land-Text.de zu veröffentlichen.

In der neunten Klasse ist nicht nur das Lesen wichtig, auch die Berufsorientierung ist Thema. So bot die Veranstaltung die Möglichkeit, das Berufsbild des Journalisten näher zu beleuchten. Im Gespräch mit Gerhäußer erfuhren die Schüler beispielsweise den Unterschied zwischen einem Blogger-Text und einem Bericht in der Zeitung. Abschließend motivierte Gerhäußer die Schüler, Themen zu suchen und dazu ebenfalls Texte zu verfassen. Die fertigen Produkte sollen dann auf der Seite Stadt-Land-Text.de veröffentlicht werden, versprach er.

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