Jülich - Von wegen Berlin: Aurich ist immer eine Reise wert

Von wegen Berlin: Aurich ist immer eine Reise wert

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Für die Reisegruppe aus Jülich gab es wieder viel zu besichtigen und zu erleben auf ihrer traditionellen Ostfriesland-Tour. Foto: Marquardt

Jülich. Auch dieses Jahr ist die Arbeitsgemeinschaft 60+ der SPD mit 36 Teilnehmern, Mitgliedern, aber auch nicht parteigebundenen Freunden nach Aurich ins Europahaus gefahren. Wie immer war es eine fröhliche Gruppe, die diese Freizeit in Ostfriesland genießen wollte.

Organisiert wurde die Reise von Giny Marquardt und von Almina Gerdes vom Europahaus geleitet. Das Programm war für eine Woche sehr anspruchsvoll.

Nach der Busfahrt von Jülich nach Aurich und dem „Emfangsnachmittagskaffee“ begann der erste Abend, wie üblich, mit einem deftigen Grillfest, das von der hervorragenden „Europahausküche“ beschickt wurde. In dessen Verlauf wurde viel aus dem Nähkästchen geplaudert.

Da Fahrräder zur Verfügung standen, war am Folgetag eine Radtour zum „Großen Meer“ geplant – etwa 18 Kilometer. Aber wie so oft bei solchen Planungen machte Petrus einen Strich durch die Rechnung. Daher wurde kurzerhand umdisponiert, und die Fahrt ging mit dem Bus zum Kunstzentrum nach Coldam/Leer. Gemma und Vincent van Leeuwen zeigten in ihrem altostfriesischem „Gulfhof“ ihre sehr ansprechenden Kreationen aus Glas und, wie sie gefertigt werden.

Einige der Teilnehmer deckten sich bei Kaffee und Kuchen mit dem einen oder anderen Kunstwerk ein.

Zu Fuß erkunden

Am folgenden Tage ging es nach Bremen, wo die Gruppe durch eine sehr kundige Stadtführerin ausführlich über die Besonderheiten Bremens informiert wurden. Ein Besuch auf dem Rathausvorplatz und der Bremer Stadtmusikanten durfte dabei nicht fehlen. Im Schnoorviertel konnten die Jülicher das Bremen des Mittelalters bewundern. Es ist nur zu Fuß zu erkunden.

Der übliche Inselbesuch, diesmal auf Spiekeroog, war wegen des Regens ein etwas feuchtes Erlebnis.

Der freie Tag konnte je nach Belieben gestaltet werden. So nutzte eine Gruppe die Fahrräder zu der Tour zum „Großen Meer“, andere fuhren mit dem Urlauberbus für einen Euro pro Fahrt nach Leer, Emden, Esens oder Jever.

Die Tagesfahrt zum Nordseebad Dangast mit Führung im „Franz Radziwillhaus“ und Kunstpfad, inclusive Kaffe und Rhabarberkuchen im Alten Kurhaus, war ein Genuss.

Das anschließende übliche Abschlussessen, diesesmal im „Göringshof“, rundeten die Reise ab, so dass die Gruppe aus der Herzogstadt mit einem weinenden Auge Abschied von Aurich und dem Europahaus nahmen.

Die Zusage, dass im nächsten Jahr wieder eine Reise nach Aurich auf dem Programm steht, tröstete alle Teilnehmer.

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