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Von der Klassik bis zur Moderne: Konzert der Overbacher Solisten

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Viel musikalisches Potenzial verkörpern die jungen Solisten, die beim Overbacher Kammerkonzert ihr Können unter Beweis stellen werden. Foto: Privat

Barmen. In der Aula des Gymnasiums Haus Overbach in Barmen findet am Sonntag, 13. März, ab 18 Uhr das traditionelle „Overbacher Kammerkonzert“ der „Jungen Overbacher Solisten“ statt.

Der Förderverein Jugendarbeit Haus Overbach hat als Veranstalter des Konzerts wieder besonders qualifizierte Overbacher Instrumental- und Gesangschüler eingeladen, darunter mehrere Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, die ihr Können in kammermusikalischen Beiträgen präsentieren.

Das wie immer anspruchsvolle und abwechslungsreiche Konzertprogramm führt vom Barock über die Klassik und Romantik bis zur frühen Moderne. Das Konzert eröffnet die Bratscherin Madita Rathmann mit der romantischen „Rêverie“ (Träumerei) des polnischen Geigers und Komponisten Henryk Wieniawski. Mit dem beliebten „Russischen Zigeunerlied“ von Wilhelm Popp lässt die Flötistin Andrea Bergk eines der bekanntesten Werke für Querflöte der deutschen Spätromantik folgen, die gern musikalische Motive anderer Kulturkreise aufgriff.

Erstmals tritt sodann bei einem Overbacher Kammerkonzert ein männlicher Gesangssolist auf, der Bass Filip Gonszczyk, der die Arie „Come raggio di sol“ des am Wiener Kaiserhof tätigen venezianischen Barockkomponisten Antonio Caldara singen wird.

Daran anschließend wird der jüngste Solist des Abends, der soeben mit einem ersten Preis beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ 2016 ausgezeichnete zwölfjährige Cellist Jochen Grooß, mit dem Adagio aus dem Konzert für Violoncello von Giovanni Battista Costanzi in die frühe Klassik führen. Den ersten Teil des Konzerts schließt wiederum Filip Gonszczyk mit einem „Gassenhauer“ der deutschen Oper ab, der Arie des Papageno „Der Vogelfänger bin ich ja“ aus Mozarts „Zauberflöte“.

Anspruchsvolle Barockmusik

Im zweiten Teil des Konzerts zeigt die Blockflötistin Charlotte Pape, begleitet von der Geigerin Annette Grooß und dem Cellisten Jochen Grooß als Basso continuo, mit einer Sonate des deutschen Komponisten Georg Philipp Telemann den Rang der Altblockflöte als anspruchsvolles Soloinstrument der Barockmusik.

Mit der ersten Flötistin des Collegium Jülich Cornelia Tölle folgt ein großer musikalischer Sprung in die frühe Moderne. Cornelia Tölle trägt das Prélude à „L’après midi d’un faune“ von Claude Debussy vor, dessen Komposition als Geburtsstunde der Moderne gilt.

Zum Abschluss lässt die Geigerin Annette Grooß mit dem von ungarischen Motiven geprägten Allegro aus Johannes Brahms‘ dritter Violinsonate ein fundamentales Werk der deutschen Romantik für dieses Instrument erklingen.

Als Klavierbegleitung der „Jungen Overbacher Solisten“ wirkt wieder die Pianistin Ina Otte (Aachen) an dem Konzert mit. Wie immer führt Johannes Urban, Oboist der Bläservielharmonie Hambach, in das Programm ein.

Karten (5 Euro/Schüler und Studenten 2,50 Euro) gibt es im Vorverkauf im Sekretariat des Gymnasiums Haus Overbach, Barmen, sowie an der Abendkasse.

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