Vom Start weg in die Erfolgsspur

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Sie blickten auf ein erfolgreiches erstes Jahr Hospizarbeit zurück: (von links) Kursleiterin Elvira Scheidt, Fachbereichsleiter Rudolf Stellmach, Koordinatorin Dagmar Amthor, Kursleiterin Ellen Tirtey.

Düren/Jülich. „Vor einem Jahr wurde der ambulante Caritas Hospizdienst Düren-Jülich als Ergänzung zu den bereits vorhandenen Dienstleistungsangeboten für unsere stationären Senioreneinrichtungen im Kreis Düren eingerichtet”, so Rudolf Stellmach, Fachbereichsleiter Altenzentren, beim Jahresrückblick.

„Unsere Bewohner sollen nach ihren individuellen Bedürfnissen unter Wahrung größtmöglicher Selbstbestimmung nach den neuesten Erkenntnissen der Hospiz- und Palliativmedizin umsorgt und betreut werden. Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Bewohnern ein Leben in Würde bis zum Tod zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen Angehörige/Bezugspersonen einfühlsam begleitet und beratet werden”, so Stellmach weiter.

Mit konsequenter und beharrlicher Arbeit ist es dem Team unter der Leitung der hauptamtlichen Koordinatorin, Dagmar Amthor, gelungen, diesem Ziel ein großes Stück näher zu kommen. Wichtige Teilziele ihrer Arbeit des vergangenen Jahres waren zunächst die Qualifizierungen von internen und externen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Zwei Befähigungskurse mit mehr als 20 Teilnehmern waren innerhalb kürzester Zeit ausgebucht, so dass ein dritter und vierter Qualifizierungskurs im Jahr 2009 gestartet wurden bzw. werden. Nach Abschluss dieser Kurse werden dem Dienst künftig insgesamt 50 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Die Gruppen umfassen Frauen und Männer jeder Berufsgruppe, die ehrenamtlich tätig sind und für ihre Aufgaben in einem Befähigungsseminar und einem anschließenden Praktikum gezielt vorbereitet werden. Sie bilden die tragende Säule des Dienstes und unterstützen in hohem Maße die psychosoziale Begleitung der schwerkranken sterbenden und trauernden Menschen.

Im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahmen konnten ebenfalls Mitarbeiter der Senioreneinrichtungen durch interne Fortbildungsmaßnahmen neues Wissen, Kompetenzen und Fertigkeiten über die Hospizarbeit erfahren und erlernen.

Sie konnten sich in angemessener Form mit den eigenen Ängsten vor Sterben, Tod und Trauer auseinander setzen, um Wege zu entwickeln, im Bewusstsein dieser Ängste zu leben und zu arbeiten. Darüber hinaus entdeckten sie für sich und ihrem Arbeitsbereich neue Handlungsmöglichkeiten.

Eine solche Arbeit gibt den Menschen ein tiefes Gefühl für den Sinn ihres Tuns. „Gerade angesichts des Todes wird es uns in besonderem Maße möglich, die Einmaligkeit und Kostbarkeit unserer irdischen Existenz wahrzunehmen”, so Dagmar Amthor. Aufgrund der Anzahl von Ehrenamtler besteht die Möglichkeit, neben dem primären Angebot für die Senioreneinrichtungen zusätzliche Begleitungen in Krankenhäusern und im privaten Haushalt zu übernehmen. Weitere Informationen und Auskünfte unter 02461 622-6100.
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