Viele junge und alte Besen kehre das Dorf

Von: gre
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Start zum Frühjahrs-Putz vor dem Sportjugendheim in Schleiden. Mit dabei die Amicitia in „Kompanie-Stärke“. Foto Greven Foto: Greven

Aldenhoven. Nach diesem Aktionssamstag ist die Gemeinde Aldenhoven besenrein – fast. Aus dem früheren „Osterputz“ wurde diesmal ein „Frühjahrs-Putz“. Das Engagement der Bevölkerung war das gleiche, die Wirkung ebenfalls.

Jedes auf den öffentlichen Straßen, Wegen, Anlagen achtlos weggeworfene Schnipselchen Papier wanderte in den blauen Sack. Natürlich auch anderes, was dort nicht hingehört. Zurück blieb lediglich der Hundekot.

Es war wiederum sehr erfreulich, wie viele Bürger – auch Kinder – sich angesprochen fühlen, wenn die Gemeinde zur Dorfreinigung aufruft. Eine solche Aktion hat auch eine nachhaltige Wirkung; denn derjenige, der sich an diesem Tag gebückt hat, wird nicht mehr so achtlos etwas wegschmeißen.

Die Organisation der Putz-Aktion lag wie immer in den Händen des jeweiligen Ortsbürgermeisters. Mit Ausnahme von Niedermerz gelang es allen „Ortsfürsten“, eine Reihe Bewohner zum Mittun zu bewegen.

Aus dem Rahmen fiel diesmal Schleiden. Der Sportclub Amicitia, über dem das Damokles-Schwert des Sportplatz-Verlustes schwebt, machte den Frühjahrs-Putz zu einer Demonstration. Ortsbürgermeister Alexander Poullig hatte deshalb den Startplatz vom Kindergarten auf den Sportplatz verlegt. Die Amicitia machte die Besucher mit einem riesigen Transparent mit dem Aufdruck „SCA muss bleiben – pro Sportplatz Schleiden“ auf sich aufmerksam.

Und - was noch eindrucksvoller war- die aktiven Senioren und Junioren – auch die vielen Auswärtigen – beteiligten sich an der „Schnipsel-Suchaktion“. Noch bemnerknswerter war aber, dass sich an der Dorfreinigung rund 20 Asylbewerber beteiligten. Rebecca Plass, Praktikantin in der Gemeindeverwaltung und Asylanten-Betreuerin, hatte sie dazu animiert und führte sie an. Ein gutes Zeichen für eine gelungene Integration und wohl auch ein Dankeschön für die Willkommens-Kultur, die in Aldenhoven herrscht.

Auch Bürgermeister Ralf Claßen machte einen zufriedenen Eindruck. An diesem ansonsten freien Tag war auch sein Bauhof im Einsatz. Die von diesem zusammengekarrten blauen Säcke entsprachen vom Umfang her dem der Vorjahre, 41 Kubikmeter. Es hat sich also wieder einmal gelohnt.

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