Viele Gäste summen beim Frühlingskonzert mit

Von: ptj
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Die Männerchorgemeinschaft veranstaltete ein gelungenes Konzert mit ansprechendem Repertoire. Foto: Jagodzinska

Rödingen. „Ein Prosit auf den Frühling“ war das gelungene Konzert überschrieben, zu dem die Chorgemeinschaft Güsten-Rödingen in den Saal der Gaststätte „Zum Löwen“ eingeladen hatte. Als Gastchor präsentierte sich der Titzer Flöten- und Singkreis „Pro Musica“, mit deren Leiterin die Chorgemeinschaft eng verbunden ist.

Im Herbst 2007, als die Sänger noch als „MGV Eintracht Rödingen-Höllen 1858“ auftraten, sprang Elena Kelzenberg nämlich für die Dauer des Jubiläumsjahres kurzfristig als Dirigentin ein.

„Ein Lied zur Begrüßung“ von Franz Biebl diente als eben solches, gefolgt von den Willkommensworten des Vorsitzenden Hermann Weckwerth. Die ersten Stücke des Gastgebers waren nicht untypisch für einen Männerchor, wie „Frater Kellermeister“ von C.A. Kern oder das rhythmische Stück „Mein Herz gehört dem Moselwein“ von Heinz Reichwein. Letzteres erfuhr durch die ausdrucksstarke Klavierbegleitung von Chorleiter Dominique Lorenz eine besondere Note.

Abwechslungsreich

Auch „Die Lorelei“ von Friedrich Silcher, mit ihrem wehmutsvollen Text von Heinrich Heine, passte sehr schön in diese Themenpassage. Mit dem dreistimmigen und flotten „Sing mit uns“ von W. Kaperski im Boogie-Stil, begleitet von drei Blockflöten und Elena Kelzenberg am Klavier, brachte „Pro Musica“ willkommene Abwechslung ins Repertoire. Die Bassstimmen der beiden Herren im Singkreis rundeten den frisch/fröhlichen Gesang der 20 Damen ab. Zwei Stücke des christlichen Liedermachers Chris Herbring aus Mönchengladbach und ein Instrumental von Vandercook vollendeten die Konzertpassage.

Jetzt übernahm wieder die Männerchorgemeinschaft, mit dem feierlichen „Morgenrot“, einem der bekanntesten Werke von Robert Pracht. Mit der Auswahl der beiden Volkslieder „Der Lindenbaum“ von Franz Schubert und „Bergvagabunden sind wir“ von Walter Höfling traf man genau den Geschmack des Publikums. Viele erinnerten sich an das kleine rote Liederbuch aus ihrer Jugend, die „Mundorgel“, das solcherlei Lieder beinhaltet, und sangen oder summten leise mit.

Zwischendurch ließen die singenden Herren einen Hauch Melancholie entstehen mit „Warum bist du gekommen“, aus unbekannter Feder. Wieder war leises Mitsingen angesagt.

In englischer Sprache interpretierte „Pro Musica“ folgende Stücke: „Can‘t Help Falling In Love“, das George David Weiss, Luigi Creatore und Hugo Peretti für Elvis Presley geschrieben hatten, „Yesterday“ als Instrumental und das lebhaft rhythmische „Can You Feel The Love“, geschrieben von Timothy Miles Bindon und Elton John.

Beide Chöre ließen sich vom kräftigen Applaus des Publikums gerne zu einer Zugabe animieren. Die gastgebende Chorgemeinschaft hielt sogar eine abschließende Überraschung bereit. Als Hommage an den Ende 2014 verstorbenen Allround-Musiker Udo Jürgens stimmten sie vollmundig „Griechischer Wein“ an.

Diesmal wurde das Publikum ausdrücklich zum Mitsingen aufgefordert. Auf eine Pause hatten die Organisatoren zugunsten eines anschließenden gemütlichen Beisammenseins verzichtet. Der Eintritt war frei, um Spenden wurde gebeten.

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