Viele Einbrüche im Jülicher Land: Erhöhte Wachsamkeit ist ratsam

Von: jan
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Ende der vergangenen Woche gab es erneut ungewöhnlich viele Einbrüche im Jülicher Land. Die Gemeinde Titz und Koslar sind die Schwerpunkte. Symbolbild: Colourbox

Jülicher Land. Die Serie an Einbrüchen, die Ende der vergangenen Woche im Jülicher Land passiert war, ist auch für die Polizei auffällig. 15 Einbrüche registrierte die Polizei allein von Donnerstag bis Samstag. „Das ist ungewöhnlich viel“, sagte Polizeisprecherin Ingrid Königs auf Nachfrage unserer Redaktion.

Schwerpunkte waren unter anderem die Gemeinde Titz und der Jülicher Stadtteil Koslar. „Wenn man sich die Lage der Einbruchsorte anschaut und die Uhrzeiten, dann ergibt das einen Zusammenhang“, erklärte Königs. Die Tatorte seien von der Autobahn aus gut erreichbar. „Da kann man von reisenden Tätergruppen ausgehen. Heimische Täter waren das erfahrungsgemäß nicht“, sagte Königs.

Einen hundertprozentigen Schutz gebe es nicht gegen Einbrecher, betont die Polizeisprecherin. Allerdings häuften sich die Meldungen von gescheiterten Versuchen, in Wohnungen oder Häuser einzudringen. Das liege auch daran, dass viele Bewohner Fenster und Türen zusätzlich gesichert haben. „Für Einbrecher muss es immer schnell gehen“, berichtet Königs. „Der klassische Täter versucht sich nicht 15 Minuten an einem Fenster, sondern gibt früher auf.“ Das Kommissariat Vorbeugung der Polizei informiert kostenlos darüber, wie Mieter und Eigentümer den Einbruchschutz erhöhen können.

Der wachsame Nachbar gehöre zu den effektivsten Sicherheitsmaßnahmen, sagte Königs. „Wenn Anlieger verdächtige Personen beobachten, die mit ortsfremden Kennzeichen am Fahrzeug unterwegs sind und sich umschauen, dann rufen Sie lieber einmal zu viel bei der Polizei an“, sagte die Sprecherin.

Weiter erklärte sie, dass beispielsweise Täter aus Osteuropa nicht mit Kennzeichen aus ihrem Heimatland unterwegs seien. „Sie mieten in Deutschland Fahrzeuge, mit denen sie zu den Tatorten fahren“, sagte Königs.

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