Freialdenhoven - Viel Lob von zufriedenem Trainer

Viel Lob von zufriedenem Trainer

Von: tm
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Torgefährlich: Verteidiger Okan Dikenli schoss das 1:0. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Borussia Freialdenhovens Trainer Winnie Hannes voll des Lobes – das gab es in dieser Saison nicht allzu oft. Nach dem 2:0-Sieg seiner Spieler gegen einen unbequemen SV Bergisch Gladbach zog Hannes jedoch den Hut, sprichwörtlich.

„Das haben die Jungs sehr gut gemacht. Die haben sehr gut gearbeitet gegen den Ball. Einer hat für den anderen gekämpft.“ Viel Lob auf einmal und berechtigt.

Hannes war vor allem beeindruckt von dem Einsatzwillen der Spieler. Ein Anruf am Samstag Abend in Freiburg, und schon setzte sich Fabian Jopek ins Auto und war am Sonntag Nachmittag pünktlich zur Stelle. Mit starken Rippenschmerzen kam für Rachid El-Hammouchi eine Pause dennoch nicht in Frage. Eine Stunde stand der Spieler in der Abwehr seinen Mann und gab der Hintermannschaft die nötige Ruhe und Sicherheit.

Solcher Einsatzwillen ermöglichte es dem Trainer, seinen Mittelfeldstrategen Gerard Sambou wieder dort spielen zu lassen. Aus Personalknappheit musste Sambou in den letzten Spielen hinten aushelfen.

Damit stand die Abwehr gegen Bergisch Gladbach stabil, mit Tobias Fingerle und Okan Dikenli war das Bollwerk für die Gäste nicht zu knacken. Torhüter Sascha Rodemers musste sich nur einmal richtig lang machen, gegen den Schuss an den Innenpfosten hatte er aber auch keine Chance. Den einzigen Schnitzer, den sich Dikenli dabei leistete, machte er mit seinem Treffer (55.) mehr als wett.

Und noch einer lief an diesem Tag zu großer Form auf. In dieser Saison läuft es für Pascal Schneider wieder richtig gut: „Ich hatte das Gefühl, dass ich heute ein Tor machen kann.“ Das tat er kurz vor dem Abpfiff. Bemerkenswert sein Durchsetzungswille, mit dem er sich zuerst den Ball gegen einen Verteidiger zurecht legte und dann auch konsequent abschloss. „Der Platz kommt mir sehr entgegen.“ Der Stürmer liebt die tiefen Böden.

Der Sieg gegen keineswegs schwache Gladbacher unterstrich vor allem die Moral der Borussen, die lediglich eine Anlaufphase brauchten, um in die Partie zu kommen.

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