Verzögerung: Realisierung des Fachmarktzentrums erst 2014

Von: gep
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Blick auf den Toom-Baumarkt in Aldenhoven: Hier soll im nächsten Jahr ein Fachmarktzentrum entstehen. das plant der Aachener Projektentwickler Landmarken AG. Foto: gep

Aldenhoven. Das in Aldenhoven an der Straße „Alter Bahnhof“ geplante Fachmarktzentrum verzögert sich nach Angaben der Immobiliengesellschaft Landmarken AG, Aachen. „Wir rutschen ins nächte Jahr, bestätigt der zuständige Projektbetreuer Sven Bayer auf Anfrage.

Ursprünglich sollte der Umbau im jetzigen Frühjahr erfolgen, voraussichtlicher Beginn ist jetzt Frühsommer 2014. Grund ist laut Bayer, dass die REWE-Baumarktkette Toom die Immobilie ein Jahr länger nutzen will.

Dem Vernehmen nach hat die Vetriebslinie des Kölner Handelsriesen Interesse an einem Standort in Jülich.

Die Landmarken AG, die im benachbarten Setterich etwa das Fachmarktzentrum „Neuer Markt“ realisiert hat, will das Aldenhovener Areal revitalisieren und vier oder fünf, „aber eher vier“ Fachmärkte als Mieter gewinnen. Das Grundstück ist rund 6500 Quadratmeter groß, die Nutzfläche liegt bei 2250 Quadratmetern. Geplant sind 75 Parkplätze.

Ergänzende Elemente

Das dort bereits vorhandene Angebot sei mit einem Vollsortimenter und Discountern „sehr lebensmittelstark“, erläutert Bayer. Daher sollten die anzusiedelnden Fachmärkte „ergänzende Sortimente“ abdecken. Dazu gehören beispielsweise Sportartikel, Haushaltswaren, Textilien und Schuhe.

Auch eine Apotheke und und eine Bäckerei könnte das Fachmarktzentrum nach den Planzeichnungen beherbergen.

Nach Einschätzung des Projektentwicklers wird das geplante Zentrum angesichts der verkehrsgünstigen Lage und der guten Erreichbarkeit des Standort einen Einzug über die Gemeindegrenzen hinweg haben. Das Kundenpotenzial wird von den Aachener Immobilienexperten auf 20.000 geschätzt.

An Attraktivität gewonnen dürfte das Aldenhovener Nahversorgungsgebiet auch dadurch, dass im dort im Dezember ein McDonald‘s-Restaurant eröffnet worden ist.

Das Unternehmen Toom Baumarkt, Köln-Porz, beschäftigt an rund 370 Standorten (einschließlich Klee-Gartenfachmärkte) etwa 14.500 Mitarbeiter. Der Bruttoumsatz im Jahr liegt bei rund 2,2 Milliarden Euro.

Toom ist (nach den Umsatzzahlen 2011) in Deutschland die Nummer 6 der Branche nach dem Marktführer Obi, Bauhaus, Praktiker, Hornbach und Zeus/Hagebau.

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