Freialdenhoven - Verfolgerduell in der Mittelrheinliga verläuft auf Augenhöhe

Verfolgerduell in der Mittelrheinliga verläuft auf Augenhöhe

Von: tm
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Einsatz mit Leidenschaft, zur Not auch mit blankem Bauch: Kevin Kruth (Nr. 9) macht es gegen seinen Friesdorfer Gegenspieler vor, Mark Szymczewski schaut zu. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Das Duell der direkten Verfolger in der Fußball-Mittelrheinliga fiel aus, deshalb rückte Borussia Freialdenhoven auf den dritten Tabellenplatz vor. Das Heimspiel gegen Blau-Weiß Friesdorf rechtfertigte diesen Sprung allemal, auch wenn beide Teams sich letztlich leistungsgerecht 1:1 (1:0) trennten.

„Die erste Halbzeit gehörte uns, die zweite haben die Friesdorfer dominiert“, rückte Trainer Winnie Hannes anschließend beide Teams auf gleiche Höhe. Bereits vor der Partie hatte der Trainer klar gestellt, dass nur eine sehr schlechte Hinrunde die Gäste in die untere Hälfte der Tabelle befördert habe. Betrachte man das Potenzial und die Qualität der Akteure, so rechnete Hannes den FC Blau-Weiß unter die ersten fünf in der der Liga.

Und genauso starteten die Gäste auch. Sekunden nach dem Anpfiff überraschten sie die Hintermannschaft der Borussia, und Torhüter Ivica Ljubicic musste sich lang machen. Der derzeitige Schlussmann bei Freialdenhoven machte seine Sache indes gut, viele Unsicherheiten waren ihm über die gesamte Dauer des Spiels nicht anzumerken. Dafür sorgte allerdings auch die Abwehrreihe, die bis auf wenige Ausnahmen keine ernsthaften Chancen der Gäste zuließ.

Das tat die Abwehr von Friesdorf allerdings auch nicht, so dass die Zuschauer neben einem Spiel im Mittelfeld auch noch die warme Sonne genießen durften. In der ersten Halbzeit sorgte allenfalls ein schöner Angriff in der 23. Minute für Aufregung, doch der Direktschuss von Mark Szymczewski strich deutlich über das Tor.

Der sehr spielfreudige Philip Simon nahm sich in der 29. Minute ein Herz und zog aus der rechten Strafraumhälfte ab und traf. An einem Verteidiger vorbei war Torhüter Mehmet Akif Sahin ein wenig die Sicht versperrt, er reagierte viel zu spät.

Mit dem Rückstand im Kreuz und ihrem unbedingten Willen kamen die Gäste aus der Kabine und machten Druck. Aber ein Treffer ans Außennetz (56.) und ein vereitelter Schuss aus kurzer Distanz (61.) waren die einzige Ausbeute. Der Ausgleich fiel wieder ein wenig glücklich, diesmal indes für Friesdorf, denn einen Schuss aus dem Getümmel lenkte Lukas Püttmann unhaltbar ins Borussen-Tor (71.). Trainer Hannes haderte zwar noch mit einer seiner Meinung nach falschen Entscheidung von Schiedsrichter Rene Heinen, zeigte sich aber letztlich zufrieden mit der Punkteteilung.

In den Schlussminuten ging es noch ziemlich hektisch zu, was Oska Tkacz sogar noch die rote Karte einbrachte.

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