Jülich - Verein zeigt Jülicher Sehenswürdigkeiten von oben

Verein zeigt Jülicher Sehenswürdigkeiten von oben

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Die Jülicher Highlights aus der Vogelperspektive: Hier die größte Forschungseinrichtung Deutschlands im Stetternicher Forst: das Forschungszentrum Jülich (FZJ). Foto: FZJ/Dr. Ulrich Eckardt
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Die von Alessandro Pasqualini im 16. Jahrhundert geplante Altstadt mit heute noch unverändertem Grundriss und die Festung Zitadelle. Foto: FZJ/Dr. Ulrich Eckardt
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Der Solarturm mit seinem Heliostatfeld im Gewerbegebiet Königskamp. Foto: FZJ/Dr. Ulrich Eckardt
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Der Fachhochschul-Campus Jülich. Foto: FZJ/Dr. Ulrich Eckardt
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Der Verein Stadtmarketing zeigt Jülichs Sehenswürdigkeiten nun an sechs Standorten aus der Luft, im Bild die Tafel am Schlossplatz. Foto: Jansen

Jülich. Wanderer, kommst du nach Jülich, dann ... fragt er sich möglicherweise, was folgende Zusatzbezeichnung wohl zu bedeuten hat: „Historische Festungsstadt und moderne Forschungsstadt“. „Als Besucher kann man diese übergeordnete Dimension nicht sehen, wenn man zu Fuß durch die Stadt läuft“, sagt Wolfgang Hommel, Vorsitzender des Stadtmarketing e.V.

Deswegen hat sich der Verein entschieden, den Menschen am Boden einen Überblick über die Jülicher Leuchttürme aus der Vogelperspektive zu geben. An sechs Standorten in der Stadt hat der Verein Schautafeln mit Bildern aufgestellt, die zeigen, was Jülich zu bieten hat.

Fünf Schautafeln hat der Verein mit unmittelbarem Bezug zu den abgelichteten Sehenswürdigkeiten installiert. Am Haupteingang des Brückenkopf-Parks werden Apfelquadrat, Lindenrondell und das Drumherum gezeigt. Vor der Kirmesbrücke zeigt die Aufnahme die Brückenkopf-Festung. Vor dem Hexenturm erfährt der Betrachter etwas über die pasqualinische Altstadt und die fünfeckige Struktur der einstigen Wallstraßen. Vor der Pasqualini-Brücke an der Zitadelle verdeutlicht ein Bild die Dimension der Renaissance-Festung.

Drei Tafeln stehen nebeneinander am Rande des Schlossplatzes neben der Tourist-Information. Sie zeigen das Forschungszentrum, den Campus der Fachhochschule und den Solarturm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt samt Heliostatfeld.

„Hier schließt sich der Kreis aus historischer Festungsstadt und moderner Forschungsstadt“, sagte Sonja Assmann, die beim Stadtmarketing-Verein die Gestaltung der Tafeln übernommen hat. Bis auf die Aufnahme des Forschungszentrums stammen alle Bilder von Dr. Ulrich Eckardt, der auf Jülich herabgeblickt hat aus einem kleinen Flugzeug.

Dr. Rüdiger Urban und andere Kollegen des Stadtmarketing-Vereins haben jede Schautafel mit einem erklärenden Text versehen, die Druckerei Probst hat die Dateien auf die Tafeln gebracht. Die Firma Chorus hat das Ständerwerk der Tafeln erstellt, Martin Bebber die Fundamente angelegt, beim Aufstellen der Tafeln legten die Vorstandsmitglieder Christoph Helsper und Franz-Josef Köhne Hand an.

„Es gibt viele Ideen, wie man Jülich besser vermarkten kann. Diese Idee stellt eine große Klammer um alle Sehenswürdigkeiten dar“, sagte Urban. Zudem seien die drei Tafeln am Schlossplatz jetzt ein sichtbarer Beweis in der Innenstadt für die Forschungseinrichtungen am Rand der Kernstadt.

Auf jeder Tafel gibt es einen QR-Code, der zur Internetseite des Vereins führt. Hier gibt es auch die von Mariele Egberts und Andrew Hargreaws ins Englische übersetzten Beschreibungen.

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