Verein und Jugendliche in Gereonsweiler profitieren

Von: ahw
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Der Linnicher Ausschuss für Kultur, Sport, Generationen und Soziales sah sich bei der jüngsten Sitzung im Sportlerheim des FC Constantia 09 Gereonsweiler um. Links im Bild Ausschussvorsitzender Stefan Wenders, rechts Hartmut Mandelartz, Vorsitzender des FC Constantia. Foto: Wolters

Gereonsweiler. Es ist sicher ungewöhnlich, dass ein Fachausschuss nach einer Sitzung den Tagungsort wechselt, um an Ort und Stelle die Beratungen erneut aufzunehmen. Das Sportlerheim des FC Constantia 09 Gereonsweiler ist allerdings offenbar ein Problemfall dergestalt, dass bislang für dessen Beheizung keine Lösung zu finden war, zumal es weitere Unklarheiten gab.

So unterzog sich der Linnicher Ausschuss für Kultur, Sport, Generationen und Soziales nach seiner jüngsten Sitzung der Mühe, gen Sportplatz Gereonsweiler zu fahren, um dort mit dem Vereinsvorsitzenden Hartmut Mandelartz die grundsätzlichen Probleme mit dem städtischen Gebäude zu erörtern.

Sanierung mit KP II-Mitteln

Für Sanierung und Erweiterung des Sportlerheims hatte die Stadt Linnich seinerzeit KP II-Mittel des Bundes verwendet. Allerdings war von der beauftragten Baufirma ein Rohr falsch angeschlossen worden, so dass in dem Gebäude ein Wasserschaden zunächst unbekannter Herkunft auftrat, dessen Ursache erst mit einigem Aufwand eruiert werden konnte. Um die Beseitigung der Schäden mit dem stromintensiven Einsatz von Trocknungsgeräten hatte such der Verein gekümmert, wie Mandelartz erläuterte.

Als weiteres Problem stellten sich die Öfen heraus, die mit einem Fühler versehen sind, der dazu führt, dass die Geräte abgeschaltet werden, wenn der Sauerstoffgehalt in der Raumluft unter eine bestimmte Schwelle sinkt. Das sei in der Regel der Fall, bevor der Raum richtig warm geworden ist, berichtete der Vorsitzende der Concordia. Er verwies darauf, dass deshalb das Raumklima stets eher feucht-muffig bleibe, was auch die Ausschussmitglieder konstatierten. Zudem gibt es im Bereich der Sanitäranlagen bereits eine Stelle mit akutem Schimmelbefall.

Die Verwaltung hatte schon zu einem früheren Zeitpunkt darauf hingewiesen, dass auch die Bausubstanz Schaden nehme, falls das Gebäude auf Dauer ohne Heizungsanlage betrieben werde, speziell in den Wintermonaten, wenn das Gebäude komplett auskühlt.

Davon betroffen ist nicht allein der Sportverein, sondern auch die Jugendlichen in Gereonsweiler, denen im Sportlerheim ebenfalls Platz eingeräumt worden ist. Hier setzten städtische Jugendarbeiter ihre Betreuungsangebote um. Seitdem die Jugendarbeit eingeschlafen ist, wie es Mandelartz formulierte, kümmert sich der FC Con-stantia um die Nutzung des Jugendraums, der alle 14 Tage geöffnet ist, vom Verein betreut wird und „von den Jugendlichen angenommen wird“, wie es dort weiter hieß.

Bleibt das Problem mit der Beheizung des Gebäudes. Zunächst sah es so aus, als stelle der fehlende Kamin ein Problem dar. Mit einer Gas-Brennwerttherme, von der ein doppelwandiges Rohr nach draußen führt, scheint eine adäquate Lösung gefunden zu sein. Die Versorgung soll künftig über den bestehenden Rahmenvertrag des Wärmecontractings erfolgen. Weitere Kosten entstehen für die Erstellung des Gasanschlusses, die NGW derzeit für 300 Euro anbietet und für neue Heizkörper.

Einstimmiger Beschluss

Wie im einstimmigen Beschluss weiter ausgeführt ist, erbringt die Constantia hier handwerkliche Eigenleistungen (Handlangerarbeiten) im Umfang von umgerechnet rund 500 Euro und übernimmt einen Rechnungsanteil von 1500 Euro. Zudem verpflichtet sich der Sportverein, die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass das Sportlerheim weiterhin als Jugendraum genutzt werden kann. Der Besuch in Gereonsweiler hat sich also für alle Beteiligten gelohnt.

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