Verein „Hand in Hand”: Unterstützung durch das Reibekuchenfest

Von: bw
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Die Reibekuchenaktion zu Gunsten der Brasilienhilfe, die Manfred (r.) und Resi Heinrichs organisieren, hat in Linnich bereits lange Tradition. Foto: Wickmann

Linnich. Zum mittlerweile 13. Mal hat die Familie Heinrichs in Linnich ihr traditionelles Reibekuchenfest veranstaltet. Im Hof des Heimatmuseums am Altermarkt hatte Resi Heinrichs mit einigen Helfern neben dem Reibekuchenstand einen Getränkestand aufgebaut und mit Hilfe zahlreicher Spender und Sponsoren konnte auch dieses Jahr wieder eine große Tombola stattfinden.

Der Erlös der Reibekuchen-und Getränkeverkäufe kommt der Stiftung „Hand in Hand Eltern-Kinder-Dritte Welt” zugute, der sich in Brasilien an der Finanzierung zahlreicher Hilfsprojekte beteiligt.

„Der Verein wurde 1989 in Koblenz gegründet und besitzt derzeit rund 80 aktive Mitglieder”, berichtet Heinrichs.

Die diesjährigen Preise der Tombola, zu denen unter anderem ein Fernseher und eine Gartenbank gehörten, waren alle von Linnicher Geschäften gestiftet worden.

Zufrieden zeigten sich die Veranstalter auch diesmal wieder mit der großen Zahl an Publikum, dass aus der gesamten Umgebung nach Linnich gekommen war, um sich diese Veranstaltung nicht entgehen zu lassen.

Zur musikalischen Untermalung hatten sich neben dem Trommler- und Pfeiferkorps aus Kofferen auch die beiden Live-Musiker „Die Zwei” alias Silke und Thomas Kleinen angesagt und begeisterten mit ihren Auftritten das Publikum sofort. Weitere Unterstützung leisteten die freiwilligen Helfer aus Rurdorf, die für einen guten Ausschank sorgten, und die Mitglieder der Hubertusschützenbruderschaft, die aktiv bei der Organisation des Festes halfen.

Auch der Linnicher Stadtrat Peter Leufen und der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Wirtz brachten ihre Unterstützung für die Hilfsprojekte in Brasilien zum Ausdruck.

Mit den zukünftigen Spenden soll das Konzept „Hilfe zur Selbsthilfe” weiter gestärkt werden. Unter anderem werden in Brasilien hiermit Schulen errichtet und Lehrwerkstätten oder Nähstuben aufgebaut. Mit dem Verkauf der dort produzierten Güter soll eine eigene Wirtschaft in Gang gesetzt werden, die sich auf Dauer selbst tragen kann. „Wir hoffen, dass uns die Menschen auch in Zukunft weiter mit ihren Spenden oder sogar ihrer aktiven Mitgliedschaft im Verein unterstützen,” blickt Heinrichs in die Zukunft. Das Reibekuchenfest für das kommende Jahr ist nach dem großen Erfolg jedenfalls schon in Planung.
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