US-Wahl lässt aus die Jecken nicht kalt

Von: ptj
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Große Resonanz fand die Sessionseröffnung der Jülicher Karnevalsgesellschaften am Markt vor dem Alten Rathaus. Foto: Jagodzinska

Jülich. Das erste gemeinsame „Alaaf“ aller großen Karnevalsgesellschaften der Herzogstadt und zahlreicher Gäste ertönte am Samstag bei schönem Herbstwetter vor der Bühne am Alten Rathaus. „Mit einem Tag Verzug, aber nächstes Jahr werden wir pünktlich sein“, versprach „Ulk“-Präsident Jörg Bücher, der erstmals gemeinsam mit David Ningelgen, Vizepräsident der Historischen Gesellschaft „Lazarus Strohmanus“, die Sessionseröffnung moderierte.

„Die paar Wolken im Hintergrund“, die kämen aus Amerika und würden schnell wieder abziehen. Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten war vier Tage danach natürlich vorherrschendes Thema. „Leev Jecke, wenn ich hier runtergucke, sehe ich so viele Präsidente“, setzte Bürgermeister Axel Fuchs nach, der das von der Stadt Jülich gespendete Fässchen mit einem Schlag anschlug und triumphierend den rechten Daumen erhob. „Lasst uns fröhlich und vor allem friedlich feiern“, war sein Anliegen.

David Ningelgen bat anschließend die Präsidenten und Vorsitzenden der weiteren Karnevalsgesellschaften und der Stadtgarde auf die Bühne: Peter Lonzen („Rursternchen“), Bernd Pauli („Stopp dä Mutz“), Frank Kutsch („Rurblümchen“) und Klaus Schröder („Stadtgarde“). Für ein gelungenes Bühnenprogramm sorgten im Anschluss die „Stadtgarde“-Ensembles „Bienen“, „Sweet Girls“ und „Bambini“ mit einem flotten Tanz-Mix, das Coverduo „Fun 4 you“ und die Müntzer „Backes-Band“ mit den passenden Klängen.

Beim traditionellen Anstich des 50-Liter-Fässchens der Sparkasse Düren durch Sparkassenvorstand Uwe Willner – natürlich auch mit einem Schlag – am Lazarusbrunnen in der Kleinen Kö, hatte sich „Lazarus“-Präsident Ningelgen seinen traditionellen Klaaf nicht nehmen lassen.

„Jetzt hamme dat Dilemma“, kommentierte er die US-Wahlen, bei denen er vor allem die Niveaulosigkeit in deren Ablauf monierte. Zum zweiten Mal in Folge standen Fässchen und feiernde Jecken nicht auf den Stufen zur Pizzeria, sondern an einer Holztheke nahe des Lazarusbrunnens. Passend dazu stimmte das Blasorchester St. Jakobus Warden unter anderem den Gassenhauer „Der schönste Platz ist immer an der Theke“ an. Dort ergaben sich ganz nebenbei angeregte Gespräche aus den Themenkreisen Gesellschaft und Politik. Mit von der Partie waren auch Lokalpolitiker, Mitglieder der „CCGK“, der KG „Herzogstädter“ und CDU-Landtagskandidatin Dr. Patricia Peill.

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