Unterrichtsausfall beschäftigt Stadtelternschaft in Jülich

Letzte Aktualisierung:

Jülich. Ein umfangreiches Pensum hat die Stadtelternschaft Jülich im vergangenen Jahr abgearbeitet. In der aktuellen Amtszeit wollen sich die Aktiven insbesondere mit dem Schwerpunktthema „Unterrichtsausfall” beschäftigen.

Einstimmig wurde Cornel Kranen in der ersten Sitzung des Schuljahres 2009/10 als Sprecher der Stadtelternschaft wiedergewählt. Er teilte mit, dass er inzwischen auch kooptiertes Vorstandsmitglied der Landeselternschaft NRW ist.

Beim Rückblick auf die abgelaufene Amtszeit stellte Cornel Kranen die inzwischen gefestigte Position der Stadtelternschaft Jülich in den Fokus. Diese manifestiert sich nicht nur in den Einladungen der Mitglieder als Podiumsgäste an der öffentlichen Diskussions-Veranstaltungen teilzunehmen, wie beispielsweise zum Thema Schullandschaft Jülich im März des vergangenen Jahres und im Glashaus zur Frage „Wie viel Schule braucht Jülich” im Juni. Auch in dem Wunsch vieler Eltern, die Stadtelternschaft möge als Koordinator zum Thema Sicherheit in und an Schulbussen zu fungieren, zeigt sich die gefestigte Position.

Insbesondere letzteres Thema wird die Stadtelternschaft weiterhin beschäftigen. Denn immer wieder wird sie von Eltern bei aktuellen Schwierigkeiten im Schulbusverkehr angerufen.

Großen Erfolg hatte wieder die von der Stadtelternschaft initiierte Bus-Scout-Ausbildung, die erstmals nicht nur am Gymnasium Haus Overbach angeboten wurde, sondern auch in Jülich schulübergreifend eine gute Resonanz fand. Mühselig, so berichtete Cornel Kranen, gestaltet sich allerdings die Koordination. Es wurde entschieden, dass die Stadtelternschaft in diesem Jahr zum letzten Mal als Koordinator auftritt. Danach sollen die Schulen selbst mit dem Kommissariat „Vorbeugung” die Termine abstimmen.

Claudia Cormann-Wiersch stellte das Projekt „Flex 1 bis 4” an der Promenadenschule vor. Künftig sollen in der GGS Süd alle Jahrgänge gemeinsam unterrichtet werden. Nach einer Übergangsphase soll im Schuljahr 2011/12 die Flex vollständig eingeführt werden.

Im Winter fehlen Lehrer

Aus dem vorigen Schuljahr - und langen Jahren zuvor - wird das Thema „Unterrichtsausfall” mitgenommen. Denn gerade in der Winterzeit fehlten krankheitsbedingt viele Lehrer, kritisieren viele Eltern.

In der Diskussion wurde festgestellt, dass Schulamt, Bezirksregierung und Schulrätin gerne auf eine 100-prozentige Besetzung der Lehrerstellen verweisen. Erfahrungsgemäß fällt aber zehn Prozent des Unterrichts aus. Um also einen geregelten Schulablauf zu garantieren, müsste das Kollegium einer Schule zu 110 Prozent besetzt sein.

Entschieden wurde, hier das Gespräch mit allen Schulleitern zu suchen, Ein „runder Tisch” zum Thema ist für das Frühjahr angesetzt.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert