Unterhaltsames Chaos bei der CCKG-Trunksitzung im Kulturbahnhof

Von: rb
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Sitzungspräsidenten der besonderen Art: Uwe Mock (r.) und Axel Fuchs führten i mit ihren gewaltigen Stimmen durch das Programm.

Jülich. „Mir bruche keene, der os sät, wie mer Fastelovend fiere det” - das behaupteten die Sitzungspräsidenten Uwe Mock und Axel Fuchs bei der berüchtigten CCKG-Trunksitzung im Kulturbahnhof. Und tatsächlich: Weder Stimmungskanonen aus den fernen Karnevalshochburgen noch traditionelle Sitzungsordnungen waren nötig, um für gute Laune zu sorgen.

Die unverwechselbaren Eigengewächse der Café-Colera-Karnevalsgesellschaft brachten den Saal zum Toben und bewiesen, dass es sich ohne lange Tischreihen sehr viel besser tanzen lässt.

Allen voran die Stimmungskapelle „Les 6 Kölsch 1 Cola”, die von der CCKG-Bühne nicht mehr wegzudenken ist.

Mit Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboard, Trompete, Posaune und Saxophon unterstützten die Musiker die gewaltigen Stimmen von Uwe Mock und Axel Fuchs, die zwischen den Programmpunkten altbekannte Karnevalshits mit teils neu gedichteten Texten präsentierten.

Auch der Büttenredner der KG, Bernd Flücken alias „Pflaumen-Flücken”, sang sich in die Herzen der Jecken. Dabei postulierte er nicht nur seine Trinkgewohnheiten, sondern auch seine Liebe zur Herzogstadt, denn „am schönsten ist es hier, in Jülich Rur”.

Zuvor begeisterten Frank Mürkens, Frank Esser und Wolfgang Steufmehl als „Fuss & Friends” das Publikum mit ihrer einmaligen Performance in knappen Kostümen.

Die rund 20 Musiker von „Tambour Axé” boten Batucada, eine Spielart des Sambas, und trommelten den Rhythmus in die Füße der Kostümierten.

Natürlich durften auch die tänzerischen Einlagen bei der Trunksitzung nicht fehlen. Darum kümmerten sich zunächst die vier Tanzmariechen der CCKG, die zu „Viva Colonia” ihre Hüften schwingen ließen. Kurz darauf verschwand Uwe Mock auf mysteriöse Weise von der Bühne, um sich für die Show vom Herrenballett der KG Rurblümchen vorzubereiten. Die Football-Spieler mit ihren Cheerleadern brachten vor allem die ersten Reihen zum Kreischen. Die Damen vom Fernsehballett der CCKG sparten sich ihren graziösen Auftritt bis zum Schluss auf.

Gleich zweimal durfte Hacky Posaune die Bühnenluft genießen. Zuerst unterstützte er die „Butlers”, die fünf ehemaligen Bühnenbutler der KG, ehe er mit der Prinzengarde die Bühne zum Beben brachte.

Der Hauptmann hatte einige Mühe, seine Gardisten alle unter einen Hut zu bekommen, doch der Tanz mit Mariechen Kari entlohnte für das amüsante Chaos. Zuvor hatten Prinz Berti, Jungfrau Christa und Bauer Jörisch als Dreigestirn der KG auf ihren Ehrenplätzen Platz genommen.

„Natürlich feiern wir auch in diesem Jahr ein Jubiläum”, scherzte Uwe Mock. „Zweimal elf plus elf minus zehn Jahre.” Und dem Motto zufolge ist ein Ende der unnachahmlichen CCKG-Tradition zum Glück noch nicht in Sicht: „Yes, we cannoch!”
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