Linnich - Unsinnige Beschilderung kommt weg

Unsinnige Beschilderung kommt weg

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Klassischer „Schildbürgerstreich” auf der Rurstraße in Linnich: Ein eingeschränktes Halteverbot, das laut Straßenverkehrsordnung aber nicht möglich ist. Das Straßenverkehrsamt Düren schafft nun Abhilfe. Foto: hfs.

Linnich. Er hätte schlimm enden können, der Beinahe-Zusammenstoß zwischen einem Autofahrer und einer Seniorin, die auf der Rurstraße in Linnich in Höhe des Ewartsweg den dortigen Fußgängerüberweg benutzte.

Sowohl der Autofahrer, als auch die Frau konnten keinen Blickkontakt aufnehmen, denn die rechts in Richtung Rurbrücke geparkten Zulieferfahrzeuge verhinderten dies. Die waren dort rechtmäßig geparkt, denn es handelt sich in diesem ausgeschilderten Bereich um eine Kurzparkzone, in der Be- und Entladung laut Straßenverkehrsordnung erlaubt sind. Aber: Laut gültiger Straßenverkehrsordnung ist das verboten.

„Ich werde die Angelegenheit sofort mit dem Straßenverkehrsamt klären”, reagierte Linnichs Ordnungsamtsleiter Dierk Schumacher nach entsprechendem Hinweis über die örtliche Situation. Denn mit der jetzigen Ausschilderung erlaubt die Dürener Behörde ein eingeschränktes Halteverbot, verstößt damit aber augenscheinlich gegen die Straßenverkehrsordnung.

Im Paragraphen 12 heißt es ausdrücklich, dass auf „Fußgängerüberwegen sowie bis zu fünf Meter davor” das Halten und Parken unzulässig sind. Doch genau in diesem Bereich gilt nun auf der Rurstraße das eingeschränkte Halteverbot. Was besagt, dass Halten bis zu drei Minuten oder aber eine Be- und Entladung in dieser Zeit erlaubt sind. Es darf jedoch nicht geparkt werden, wobei diese „Tätigkeit” laut Straßenverkehrsordnung ebenfalls klar definiert ist. „Wer sein Fahrzeug verlässt oder länger als drei Minuten hält, der parkt.”

Das Straßenverkehrsamt will sich nun umgehend der Sache annehmen und die Situation bereinigen.
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