Unheil verhindern: „Gesichter der Sucht – Ansichten der Sucht“

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Judith Kniepen (stellvertretende kaufmännische Direktorin), Dr. med. Antje Niedersteberg (Chefärztin der Abteilung für Suchterkrankungen in der LVR-Klinik Düren) und Carina Cremer (Sozialdienst LVR-Klinik Düren) vor den Ausstellungwänden im Krankenhaus Linnich. Foto: St. Josef-Krankenhaus

Linnich. Das St. Josef-Krankenhaus Linnich zeigt die Ausstellung „Gesichter der Sucht – Ansichten der Sucht“. Noch bis zum 30. September sind die 15 großformatigen Informationstafeln in Foyer ausgestellt.

Alkohol gilt als gesellschaftlich anerkannte Droge Nummer 1. Jedoch gerät ein gesundes Maß schnell aus den Augen und die Abhängigkeit schleicht sich ein. Früher sprach man bei Alkoholismus von Charakterschwäche, heute wissen Experten: Bei längerem Konsum einer Substanz bildet sich im Gehirn unweigerlich und automatisch ein so genanntes „Suchtgedächtnis“.

Abhängig wird aber nur, wer trinkt, um positive Effekte wie Euphorie zu erreichen oder wer negative Effekte wie Angst oder Stress vermeiden will. Die Zahl der Alkoholabhängigen in Deutschland ist innerhalb weniger Jahre deutlich gestiegen – auf rund 1,8 Millionen. Neben Alkohol können weitere Substanzen und Verhaltensweisen den Menschen süchtig werden lassen – Nikotin, Tabletten, Drogen, übermäßiger PC- bzw. Internetgebrauch zählen dazu. Prävention ist das Gebot im Angesicht alarmierender Zahlen, Aufklärung tut not.

Die Caritas Trägergesellschaft West gGmbH (ctw) und die LVR-Klinik Düren kooperieren bereits seit einigen Jahren auf verschiedenen Ebenen. Mit der Ausstellung „Gesichter der Sucht – Ansichten der Sucht“ möchten sie an häufig frequentierten Orten möglichst viele Menschen erreichen.

Im St. Josef-Krankenhaus in Linnich können Patientinnen und Patienten, zahlreiche Besucher und auch interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugleich angesprochen werden. Der Vorstand der LVR-Klinik Düren sowie die ctw-Geschäftsführung wünschen sich stattliche Besucherzahlen, da durch fundierte Präventionsarbeit Leid und Unheil verhindert werden können.

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