Ungewöhnliches A-cappella-Quartett

Von: Kr.
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Das Bruckmandl Quartett begeisterte in der Körrenziger Pfarrkirche. Foto: Krol

Körrenzig. Zeit, Ort und Anlass waren für die Veranstaltungsreihe „Kultur in der Alten Kirche Körrenzig” ungewöhnlich. Gleiches gilt sicher auch für das Konzert, das den Freunden des Chor- und A-cappella-Gesangs geboten wurde.

Das 25-jährige Priesterjubiläum von Pfarrer Stefan Bäuerle in diesen Tagen war der Anlass für dieses Konzert, das deshalb im Spätwinter und in der neuen Körrenziger Pfarrkirche stattfand.

Der Erlös aber soll für weitere Restaurierungsarbeiten an der Alten Kirche verwendet werden. Und so begrüßte Prof. Wolfram Höfling vom Verein „Rettet die Alte Kirche Körrenzig” nicht nur zahlreiche Musikfreunde in dem Gotteshaus, sondern auch mit Florian Wirth (Tenor), Martin Popp (Tenor), Christoph Stadler (Bariton) und Anton Seilbeck (Bass) vier ehemalige Regensburger Domspatzen. Dem Chor mittlerweile entwachsen, widmen sie sich seit gut einem Jahr in dem von ihnen gegründeten Bruckmandl-Quartett den geistlichen Gesängen.

Bewusst haben sie sich dabei für den A-cappella Gesang entschieden, der ohne jedes Instrument die gut geschulten und klangvollen Stimmen zur Geltung bringt. Im Gegensatz zu vielen anderen A-cappella Ensembles, die sich zumeist der Volks-und Unterhaltungsmusik verschreiben, haben sie die Klassik und Kirchenmusik zu ihrem Markenzeichen gemacht. Zur Ehre Gottes erheben sie ihre Stimmen, und auch in Körrenzig berührten sie die Zuhörer mit ihrem Gesang.

Geboten wurde ein Querschnitt durch die zeitgenössische und klassische Musik. Den Schwerpunkt legte das Quartett auf Kompositionen Regensburger Meister. Pfarrer Stefan Bäuerle hatte dort einige Semester studiert und auch die Domspatzen persönlich kennengelernt. Für ihn war dieses Konzert, dass an seine Studienzeit erinnerte, daher auch ein besonderes Geschenk.

Doch nicht nur für ihn war es ein musikalischer Genuss, auch die zahlreichen Zuschauer wussten es durchaus zu schätzen. Begonnen hatten die vier jungen Männer den Abend mit Andreas Hammerschmidts „Machet die Tore weit”. Gregorianische Gesänge waren in ihrem weiteren Programm ebenso enthalten wie Anton Bruckners „Ave Maria”, Kindsmüllers „Maria hilf”, Lieder von Thiel, Ignatz Mittlerer, Leonard Cohen oder Billy Joel mit dessen „And so it goes” sie nach gut eineinhalb Stunden endeten.

Außerdem stand eine Orgeleinlage von Tenor Martin Popp zur Pause des Konzerts auf dem Programm.
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