Ungewöhnlicher Besuch beim Jülicher Roten Kreuz

Von: ma.ho.
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Die Stimmung war gut: Die Forst-Mitarbeiter haben eine berufliche Qualifizierungsmaßnahme beim DRK in Jülich absolviert. Foto: Horrig

Jülich. Eine außergewöhnliche Besuchergruppe durfte der DRK-Kreisverband Jülich begrüßen. 32 Teilnehmer des Forstamts Hannover-Münden (Niedersachsen) nahmen im Rahmen einer beruflichen Qualifizierungsmaßnahme an einem berufsgenossenschaftlich anerkannten Erste-Hilfe-Kurs teil.

Der Grund für ihre Teilnahme am Jülicher Erste-Hilfe-Kurs war nicht nur allein die über die Kreisgrenzen bekannte Qualität im Bereich der Ausbildung.

Bedingt durch seine Arbeit als Förster im selbigen Forstamt bestand bereits ein persönlicher Kontakt zu Michael Lange, einem der im DRK Kreisverband Jülich ehrenamtlich tätigen Ausbilder. Da beiderseits Interesse an einer Auffrischung zum Thema lebensrettende Maßnahmen bestand, lag es auf der Hand, dass sich die Mitarbeiter des Forstamts von ihrem Kollegen und Mitarbeiter ausbilden ließen. Neben den leitfadengemäßen Ausbildungsthemen wie die Durchführung des Notrufs, Maßnahmen bei Bewusstlosigkeit, dem Herzstillstand, der Helmabnahme und Vorgehen bei Unterzuckerung, Vergiftung, Herzinfarkt und Schlaganfall wurden „berufsspezifische Themen“, wie z. B. die Wundversorgung und Lagerung bei einem Schock im Rahmen des Lehrgangs vermittelt. Bei allen Themen wurde auf die Besonderheiten und die damit verbundenen Gefahren durch die Arbeit im Wald eingegangen.

Besonders der deutliche Aufwand, die Fahrzeuge des Rettungsdiensts zu einem Unfall im Wald zu leiten, war ein wichtiges berufsbezogenes Thema. Michael Lange, der selbst im Bereich des Sanitätsdienstes und in der Ausbildung bereits seit mehreren Jahren tätig ist, freute sich über die Mitarbeit seiner Kollegen und die freundliche Atmosphäre während des Lehrgangs.

Der Kurs habe allen Teilnehmern gefallen, da zwischen den oft recht schweren Themen der Spaß nicht zu kurz kam.

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