Unfall am Veilchwendienstag hat ein Nachspiel

Von: jan
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Zum Unfall auf der Großen Rur-straße gibt es unterschiedliche Aussagen. Foto: Guido Jansen

Jülich/Aachen. Der vermeintliche Verkehrsunfall, der an Veilchendienstag, 17. Februar, im Rahmen des Lazarus-Umzuges vor großem Publikum in der Jülicher Innenstadt geschah, hat ein Nachspiel bei der Staatsanwaltschaft Aachen. Die ermittelt jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung und eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Das bestätigte Staatsanwalt Jost Schützeberg.

Am Veilchendienstag um 15.20 Uhr ist ein THW-Mitarbeiter vermeintlich von einem Auto erfasst worden, als er die Straße für den Zug absperrte. Er wurde ins Jülicher Krankenhaus gebracht. Die Frage ist, ob ein 75 Jahre alter Autofahrer aus Aachen den 57 Jahre alten THW-Mitarbeiter aus Jülich mutwillig angefahren hat und wie heftig der vermeintliche Unfall tatsächlich war.

Zeugenaussagen bestätigten damals, dass es zu einem Streit zwischen dem THW-Mitarbeiter und dem Autofahrer gekommen sei. Letzterer habe zunächst vor dem THW-Mitarbeiter angehalten. Der Aachener soll seine Fahrt dann fortgesetzt haben. Dabei kam es zu dem vermeintlichen Zusammenstoß. Bei den Polizeiermittlungen stand damals auch die Möglichkeit im Raum, dass der THW-Mitarbeiter die Folgen theatralisch überzeichnet haben könnte.

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