Unbeherrschtheit beim Einwurf bringt Borussen-Reserve um den Sieg

Von: hfs
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Das bessere Ende für sich hatte Salingia Barmen (links Sven Weber) im Spiel des Tages gegen Borussia Freialdenhoven II. Foto: Kròl

Jülich. Darin waren sich die beiden Trainer Herbert Smolarski (Salingia Barmen) und Dirk Lehmann (Borussia Freialdenhoven II) einig: Die unnötige rote Karte für den Borussen Christopher Olujimi in der 25. Spielminute hat den 2:1-Sieg der Gastgeber aus Barmen begünstigt.

„Die Karte hat er sich wirklich gefragt, wegen eines Einwurfs sich so provozieren zu lassen“, meinte Freialdenhovens Trainer Lehmann über die Aktion, die sich sein Spieler leistete. Der hatte seinen Gegenspieler umgetreten, nachdem er den Ball nicht sofort für den fälligen Einwurf erhalten hatte.

„Dies war die entscheidende Szene, denn die Borussia führte zu diesem Zeitpunkt mit 1:0“, meinte auch Smolarski über den Treffer von Dennis Lehmann, der einen Einwurf aufgenommen und die Barmener Abwehr auf seinem 30-Meter-Sololauf vernascht hatte und unbedrängt einschießen konnte. Danach mussten die Gäste zulegen, hatten auch gute Möglichkeiten, die aber von Oliver Funk im Kasten der Salingia bravourös gehalten wurden.

Nach der Pause spielte Barmen aus einer soliden Abwehr heraus. „Aber nicht im Hurrastil, wir haben Geduld gezeigt“, meinte der Barmener Coach, der das 1:1 durch Schunck (62.) als verdient ansah. Ebenso den 2:1-Siegtreffer in der 81. Minute durch Karsten Goeres.

„Wir waren zu diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft“, interpretierte Smolarski den Siegtreffer, der wesentlich durch Peter Paulzen - für Smolarski der beste Mann auf dem Platz - zustande kam, denn zu beiden Barmener Treffern leistete er mit präzisen Vorlagen die Vorarbeit.

„Wieder waren es zwei Standardsituationen, die uns um den Erfolg gebracht haben“, wetterte Dirk Lehmann. Einig war er sich mit dem Barmener Kollegen, dass Borussen-Keeper Jens Meurer in der Schlussphase mit tollen Paraden einen höheren Sieg der Gastgeber vereitelt hatte.

Während Barmen am Sonntag zum noch in der Rückrunde ungeschlagenen FC Düren 77 fährt, muss Freialdenhoven II schon am Donnerstag Abend (19.30 Uhr) gegen diese Dürener Truppe ran.

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