Linnich - Umweltbewusstsein mit Gewinn praktisch umgesetzt

Umweltbewusstsein mit Gewinn praktisch umgesetzt

Von: Kr.
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Die Anzeigentafel, die den Schülern stets zeigt, wie viel Strom gerade produziert wird, fanden Bürgermeister Wolfgang Witkopp, Gerd Krings vom Hochbauamt der Stadt, Susanne Kösters stellvertretende Schulleiterin der KGS und Cécile van den Berg von der GGS sowie der GREEN Geschäftsführer Axel Kahl besonders gut. Foto: Krol

Linnich. Es war nicht der richtige Tag, um die Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern der Linnicher Schulen in Betrieb zu nehmen. Sie produzieren auch bei bedecktem Wetter Strom, doch bei dichtem Schneefall standen die Anzeigen beharrlich auf Null. Dennoch war es eine sinnvolle und gute Investition die Green, Gesellschaft für regionale und erneuerbare Energie, eine Tochter der EWV Energie und Wasser-Versorgung, da getätigt hatte.

Vor gut eineinhalb Jahren mit den Kommunen der Region gegründet, um erneuerbare Energien voran zu bringen, hatte sie Ausschau nach Objekten gehalten, auf denen sich großflächige Photovoltaikanlagen anbringen lassen. An den Linnicher Schulen wurde man fündig und installierte gleich drei Anlagen. 484 Module stehen auf den Dächern der Grundschulen. In dieser Größe können sie 28 Haushalte mit Strom versorgen und leisten so eine CO2 Einsparung von 58 Tonnen.

260 Module stehen auf der Realschule, 329 auf der Hauptschule. Insgesamt können die drei gemeinsam 64 Haushalte versorgen und sparen 110 Tonnen Co2 ein.

Dies ist ein beachtlicher Schritt in die richtige Richtung, doch wie Green-Geschäftsführer Axel Kahl bei der Einweihung betonte, wird es weitere Anlagen im Dürener Kreisgebiet und der Region geben. In den Schulen wurden Anzeigetafeln angebracht, die anzeigen, wie viel Strom die Anlagen gerade produzieren. Dies soll mit dazu beitragen, das Umweltbewusstsein der Schüler zu fördern, sie für die Energieproblematik zu sensibilisieren und Lehrer und Schüler dazu anregen, dieses Thema auch im Unterricht zu behandeln.

Sinnvoll erachtete auch der Linnicher Stadtrat die Einrichtung dieser Anlagen und fällte zügig die dafür nötigen Beschlüsse. Dies passierte sogar, obwohl eines der Dächer, das zur Sanierung anstand, nun vorgezogen werden musste.

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