Umrüstung der Straßenbeleuchtung amortisiert sich rasch

Von: ojo
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Linnich. „Mit einer Ersparnis in dieser Größenordnung hat keiner gerechnet.!“ Mit dieser Anerkennung stand Heinz-Josef Schiffer (SPD), Vorsitzender des Linnicher Bau- und Liegenschaftsausschusses, nicht allein.

Zahlen belegten: Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung im gesamten Linnicher Stadtgebiet auf LED-Leuchten im Jahr 2013 hat sich richtig gerechnet. In der Ära der Quecksilberdampfleuchten vor dem LED-Zeitalter lag der Stromverbrauch bei 866.396 Kilowattstunden jährlich. Die Stromrechnung 2014 fiel um stattliche 74 Prozent geringer aus und wies nur noch 233.476 kWh/a und lag im zweiten Jahr bei 228.400 kWh/a. In Euro und Cent sanken die Stromkosten von 150.000 Euro auf 50.000 Euro.

Auch längere Lebensdauer

Die Stadtverwaltung hatte noch weiter gerechnet. 830.000 Euro hatte die Umrüstung der alten Quecksilberdampfleuchten auf rund 1900 LED-Leuchten gekostet. Der Bund hatte diese Aktion mit rund 207.000 Euro gefördert. Bleibt es bei der jährlichen Einsparung von rund 100 000 Euro an Stromkosten, wird sich die städtische Investition – 623.000 Euro – nach sieben Jahren amortisiert haben.

Noch nicht aufgerechnet hatte die Verwaltung die Einsparungen bei der Wartung der Straßenbeleuchtung. Aber auch in dieser Hinsicht dürften die LED-Leuchten freundlicher strahlen. Dank ausgereifter Technik haben LEDs eine Lebensdauer von rund 50.000 Betriebsstunden im Gegensatz zu den Quecksilberdampfleuchten, deren „Lebenslicht“ ab 20.000 Betriebsstunden zu erlöschen droht, wie es im Ausschuss hieß.

Und da auch die Steuerelektronik kaum Wartung verlangt, dürfte auch hier der Kostenaufwand deutlich geringer sein.

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