Umbau: Kita St. Franz Sales ist fertig

Von: brit
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Propst Josef Wolff sorgte für den göttlichen Segen. Foto: B. Sylvester

Jülich. Beinahe ein ganzes Jahr lang mussten die Kinder und Erzieherinnen der Jülicher Kindertagesstätte St. Franz Sales in Container und die Turnhalle der Einrichtung ausweichen. Denn an und um ihre Kita herrschte in den vergangenen Monaten rege Bautätigkeit. Der Grund: Die Kita war zu klein geworden.

Nebenräume für die einzelnen Gruppen fehlten bis dato und die Sanierung der 44 Jahre alten Bauten tat dringend Not. Doch der bisweilen „steinige Weg“, so die Leiterin der Einrichtung, Sandra Caspers, hat sich gelohnt. Helle freundliche Räume und wesentlich mehr Platz als vorher stehen den 75 Kindern und ihren 14 Betreuerinnen nun zur Verfügung.

Jetzt gab es die offizielle Einweihungsfeier. Im Beisein von Vertretern der Kirchengemeinde, Eltern, Kindern und dem Geschäftsführer der Profinos gGmbH, dem Träger der Einrichtung, segnete Propst Josef Wolff die neuen Räumlichkeiten ein. „Wisst ihr, was das ist?“ Fragend hielt der Geistliche ein kleines Fläschchen in die Höhe. „Eine Trinkflasche?“, mutmaßte ein kleiner Junge und lag damit nur ein wenig daneben. Selbstverständlich hatte der Pfarrer neben wohlwollenden Worten und guten Wünschen auch das notwendige Weihwasser „im Gepäck“, um der katholischen Einrichtung Gottes Segen zu wünschen. Mit einem relativ kurzen und damit kindgerechten offiziellen Teil sowie einer Rallye und gleich mehreren Aufführungen feierten Eltern, Kinder und Erzieherinnen bei bestem Maiwetter eine gelungene Einweihung ihrer neuen alten Kita. Geschenke gab es zudem: Für die vielen anwesenden Mütter gab es selbst gebastelte Blümchenpräsente und für die Zwerge brachten Vertreter der Kirchengemeinde drei hübsch verpackte Zwergapfelbäumchen mit.

Der notwendige An- und Umbau hat rund eine Million Euro gekostet, so Thomas Pick, Geschäftsführer der Trägergesellschaft. Davon gingen alleine 365 000 Euro in die notwendige Erweiterung, um die sogenannte U3-Betreuung (U3 = Kinder unter drei Jahren) gewährleisten zu können. Die Sanierung der alten Gebäude verschlang ganze 650.000 Euro. Die Kosten verteilten sich auf mehrere Schultern, mitbeteiligt waren unter anderem der Kreis, der LVR und der Träger.

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