Jülich - Übungseinsatz der Rettungsdienste im Gästehaus des FZJ

Übungseinsatz der Rettungsdienste im Gästehaus des FZJ

Von: ma.ho.
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Zum Einsatz kamen auch die Drehleiter mit Korb der Jülicher Wehr und die Teleskopmastbühne des Forschungszentrums.

Jülich. Eine großangelegte Einsatzübung der Freiwilligen Feuerwehr Jülich diente am späten Samstagnachmittag als Training für die Zusammenarbeit verschiedener Rettungsdienste. In diesem Falle waren das der Löschzug 1 Stadtmitte, Stetternich, Lich-Steinstraß, die Werksfeuerwehr des Forschungszentrums sowie Helfer des Deutschen Roten Kreuzes Jülich.

Aufgrund der Einsätze im Zuge der Brandmeldealarme wählte man das Gästehaus des Forschungszentrums als Übungsobjekt. Angedacht war eine Alarmübung, bei der folgendes Szenario bestand: Mehrere Brandmelder lösten Alarm im ersten Dachgeschoss in rund 34 Metern Höhe aus. Als der Einsatzleiter das Haus erkundete, wiesen Anwohner im Treppenhaus ihn auf eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Dachgeschosses hin.

Dort hielt sich zu diesem Zeitpunkt noch eine unklare Zahl Personen auf. Daraufhin änderte man sofort die Sachlage in Feuer mit Menschenleben in Gefahr. Unter Atemschutz mussten die Wehrleute zwei verletzte Personen, dargestellt von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, in verqualmten Räumen suchen, zum Erdgeschoss bringen und dem bereitstehenden Rettungsdienst übergeben.

Drei leichter Verletzte fand die Feuerwehr im Treppenhaus. Ein Hauptaugenmerk betraf das Funkkonzept, die Vorgehensweise, das Nutzen der Steigleitung, das Evakuieren des betroffenen Bereiches, Betreuung der betroffenen Personen oder auch der Personalaufwand im Ernstfall. Neben zahlreichen Wehrfahrzeugen kamen auch die Drehleiter mit Korb der Jülicher Wehr mit einer Reichhöhe von 23 Metern und die Teleskopmastbühne des Forschungszentrums zum Einsatz, die auf bis zu 31 Meter ausgefahren werden kann.

Allgemein galt die angenommene Situation als recht schwierig, da sich der fiktive Brandort auf über 34 Metern Höhe befindet. Dennoch fand die Übung großes Lob und und wird aus Sicht der Verantwortlichen als sehr gut bewertet. Die Übungsleitung lag bei Brandinspektor Alain Bouzgarrou, Rene Dahmen, Alexander Staruß (Jülich), Uwe Vroegop und Guido Stäbe (Forschungszentrum) sowie Volker Derichs vom DRK. Die Übung dauerte rund eine Stunde mit folgender Manöverkritik.

„Die Zusammenarbeit und die Kommunikation unter den Rettungsdiensten funktionierte super“, sagte Rene Dahmen. Als Übungsbeobachter fungierte der stellvertretende Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Jülich, Dr. Ralf Kunkel.

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