Jackerath - Überraschung in Titz: Riemenschneider tritt für die SPD an

Überraschung in Titz: Riemenschneider tritt für die SPD an

Von: hfs.
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Jackerath. Mit Zuversicht geht der SPD-Ortsverein Titz-Rödingen in die im Mai stattfindende Kommunalwahl. Nachdem vor drei Wochen der Vorsitzende Fred Schüller einstimmig als Bürgermeisterkandidat aufs Schild gehoben worden war, folgte nun in Jackerath die Kandidatenkür für die 13 Wahlbezirke in der Gemeinde. Mit einigen neuen Gesichtern und einer echten Überraschung.

„In Hasselsweiler konnten wir für uns einen außergewöhnlichen Kandidaten gewinnen“, stellte Fred Schüller mit Dieter Riemenschneider einen neuen SPD-Mann vor. Der hatte kurz vor der letzten Kommunalwahl im Jahre 2009 in der Gemeinde die W.I.R. gegründet, die aus dem Stand heraus sieben Ratsmandate gewinnen konnte und sich damit vor die SPD setzte, die es nur auf fünf Sitze brachte.

Doch schon kurze Zeit später überwarf sich Riemenschneider mit seinen Fraktionskollegen, behielt als fraktionsloses Mitglied aber seinen Ratssitz. Umso überraschter waren die Sozialdemokraten laut Schüller, dass Riemenschneider den Kontakt suchte.

„Nach einem sehr harmonischen Gespräch mit ihm können wir uns nun eine gute Zusammenarbeit vorstellen“, sagte Schüller, der ausdrücklich hervorhob, dass der neue Kandidat „auf uns zukam und nicht umgekehrt.“ Woraus die SPD den Schluss zieht, „dass wir in den letzten Jahren im Rat gute Arbeit geleistet haben.“ Somit wird der neue SPD-Kandidat in seinem Heimatort Hasselsweiler kandidieren und damit gegen den neuen CDU-Fraktionsvorsitzenden und Ortsvorsteher Robert Holzportz antreten. Für die SPD Titz ist der Parteiwechsel des ehemaligen W.I.R-Gründers sicherlich ein Glücksfall, denn damit können die Sozialdemokraten in Hasselsweiler – entgegen der Wahl im Jahre 2009 – einen eigenen Kandidaten präsentieren.

Bevor man zu den Wahlen schritt – alle Kandidaten wurden bei der Versammlung später einstimmig gewählt – machte Bürgermeisterkandidat Schüller deutlich, „dass man mit Vertrauen, Hand in Hand mit den Bürgern, die Entwicklung der Gemeinde und der einzelnen Ortschaften nach vorne bringen“ will. Was er auch schon bei seiner Wahl zum Bürgermeisterkandidaten betonte. „Wir sind die einzige Alternative zur CDU“, meinte er.

Stolz waren die Titzer Sozialdemokraten auf die Tatsache, dass man neben Riemenschneider weitere vier neue Gesichter präsentieren konnte. Es sind Tim Breuer (Wahlbezirk 4), Hubert Becker (7), Jürgen Stolletz (9) und Walter Mülheims, der im Wahlbezirk 13 antritt. Die weiteren SPD-Kandidaten sind Johannes Vaehsen (1), Wilfried Fleschen (3), Sigrid Appenzeller (5), Hans-Dieter Herf (6), Artur Faulhammer (8), Hans Willi Gilles (10), Fred Schüller (11) und Thomas Lessenich.

„Wir können eine schlagkräftige Mannschaft für die Wahl im Mai aufbieten“, meinte Fred Schüller. Er ist besonders stolz darauf, dass man in jedem Wahlkreis einen ortsansässigen Kandidaten präsentieren kann. Dass man als SPD nicht nur personell, sondern auch inhaltlich eine „echte Alternative zur bisherigen Mehrheitsfraktion ist“, betonte Fraktionsvorsitzender Johannes Vaehsen. Und hob hervor, dass in der letzten Legislaturperiode „kaum eine Entscheidung ohne die Unterstützung der SPD-Fraktion zustande kam.“

Komplettiert wird das Kommunalteam des Titzer SPD-Ortsvereins durch Wolfgang Müller, der bereits bei der Kür des Bürgermeisterkandidaten als Kreistagskandidat gewählt worden war.

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