Überraschend Konzept zum Neubau angekündigt

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<b>Linnich.</b >Während sich in und um Linnich alle Welt auf eine Sanierung des städtischen Hallenbades eingestellt hatte, ließ CDU-Fraktionschef Hans-Willi Dohmen in der jüngsten Sitzung des Finanz- und Personalausschusses eine mittlere Bombe platzen.

Er bat, von allen Beschlüssen in Sachen Hallenbadsanierung abzusehen. Er wolle in der kommenden Woche den Ratsfraktionen ein Konzept zum Neubau des Hallenbades inklusive Finanzierung vorlegen.

Die Reaktionen schwankten zwischen Entrüstung und schroffer Ablehnung. An sich, so Cato Hilfert (Bündnisgrüne), sei eine eigene Konzeption interessant. Es sei aber unseriös und schlicht ein Unding, solch ein Konzept im Rat vorzustellen und gleich eine Entscheidung einzufordern (die letzte Ratssitzung des Jahres ist am Donnerstag, 16. Dezember).

Noch deutlicher formulierte Hans-Friedrich Oetjen (SPD) die Ablehnung des Aufschubbegehrens. Er verwies auf „intensive Beratungen” während der letzten Monaten im Arbeitskreis Hallenbad und den Fachausschüssen. Jetzt mit einem Neubau zu kommen, wertete Oetjen als „reine Zerstörungsstrategie”, weil die Mittel aus dem Konjunkturpaket II bewusst aufs Spiel gesetzt würden.
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