Über den ganzen Platz: Torwart schießt den Siegtreffer

Von: tm
Letzte Aktualisierung:
fusi-nachmittelrhein-bu
Behauptet den Ball gegen den FC Junkersdorf: Samir Spago (l.) von Germania Lich Steinstrass im Zweikampf in der Mittelrheinliga-Partie. Foto: Król

Jülicher Land. Während Germania Lich-Steinstraß ihre Erfolgsspur weiter verfolgte und verdient vor heimischem Publikum 2:1 gegen den FC Junkersdorf gewann, musste sich Borussia Freialdenhoven einem in allen Belangen überlegenen FC Wegberg-Beeck mit 0:3 beugen.

Freialdenhoven. Nach dem Spiel wollte Trainer Wilfried Hannes nichts beschönigen: „Wir hätten heute noch stundenlang spielen können. Das hätte auch zu keinem besseren Ergebnis für uns geführt.”

Das 1:0 für Beeck durch Johannes Walbaum nach einer Viertelstunde ließ den spielerischen Faden reißen. Bis dahin hatten die Borussen das Heft in der Hand. Der Sonntagsschuss ins Toreck nahm dem Team die Moral. Das Eigentor durch Norman Soemantri (73.) unterbrach den schwachen Versuch von Freialdenhoven, in der zweiten Halbzeit das Spiel noch einmal zu wenden.

Der dritte Treffer von Patrick Ajani (78.) spielte keine Rolle mehr. An diesem Spieltag mussten die Gäste akzeptieren, dass ihre Gastgeber überlegen waren. „Wir haben uns offensiv nicht durchsetzen können und waren viel zu harmlos. Die Beecker haben einfach gut gespielt.” Trainer Hannes zollte der Mannschaft den verdienten Respekt.

Germania Lich-Steinstraß. Mit einem kuriosen Treffer schaffte die Germania einen verdienten Sieg über den FC Junkersdorf. Torwart Thomas Pietta trat einen Torabstoß über alle hinweg. Der Ball sprang auf, Junkersdorf Schlussmann Sebastian Masuch verschätzte sich, und dann war der Ball drin.

Bis dahin hatten die Hausherren am Möhnewinkel allerdings ihre Gäste niemals zur Entfaltung kommen lassen. Es dauerte wohl bis zur 72. Minute, bevor Philipp Hansen eine sehenswerte Kombination von Alfred Gase und Jörg Wagner erfolgreich abschloss. Bis dahin hatte die Germania das Spiel eindeutig bestimmt.

Besonders die linke Angriffsseite mit einem sehr engagierten Adrian Staczak überzeugte. „Heute sind alle gerannt, jeder hat sich angeboten und wollte den Ball haben,” freute sich Trainer Gerd Daun. „Da der Gegner tief gestanden hat, war er entsprechend aggressiv. Aber wir haben mehr Fußball gespielt.”

Während sich die Germania aus Lich-Steinstraß ganz auf die Meisterschaftrunde konzentrieren kann, ist Ligakonkurrent Borussia Freialdenhoven noch im Pokal gefragt. In der zweiten Runde auf Mittelrhein-Ebene muss die Hannestruppe erneut reisen. Diesmal zum Landesligisten FC Hennef 05. Das Spiel ist angesetzt für den 21. November.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert