Jülich - Über 30.000 strömen zum Kunsthandwerkerinnenmarkt

Über 30.000 strömen zum Kunsthandwerkerinnenmarkt

Von: Simone Dolfus
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Welche Frau kann an glitzerndem Schmuck vorbeigehen? Am Stand von Angelika Hofer (l.) probierte Maria Köp (Mitte) Ohrringe aus Lavastein.

Jülich. Von nah und fern strömten am Samstag die Besucherinnen und Besucher zum 17. Kunsthandwerkerinnenmarkt auf den Jülicher Schlossplatz. Von nah und fern kamen aber auch diesmal die zahlreichen Austellerinnen: Aus ganz Deutschland waren 230 Kreative angereist, um ihre qualitativ hochwertigen, handgemachten Waren und Objekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Veranstalterin Katarina Esser zeigte sich sehr zufrieden mit dem Markt und weitgehend auch mit dem Wetter. Nur ein paar kurze Regenschauer trübten das bunte Treiben auf dem Schlossplatz, wo sich im Laufe des Tages nach Schätzung der Leiterin der Gleichstellungsstelle der Stadt Jülich mehr als 30.000 Besucher tummelten. „Wir haben vor zwei Jahren eine Zählung versucht und sind auf eine Schätzung von 30.000 Besuchern gekommen. Diesmal sind es meinem Empfinden nach noch deutlich mehr”, sagte Katarina Esser bei ihrem Rundgang über den Markt.

„Ehrlich gesagt habe ich 230 Favoriten”, freute sie sich über das hervorragende Gesamtangebot. „Was bei den Jülichern sehr gut ankommt, ist unserer grüne Ecke.” Dort nämlich gab es seltene Stauden, Kosmetika und Tinkturen auf natürlicher Basis oder köstliche Obst-Verführungen wie das stark nachgefragte Fruchtleder am Stand von Sigrid Söllig.

Voller Neugier versammelten sich viele Besucher dort und wollten - wie an vielen anderen Ständen auch - schnuppern, tasten, probieren. Das Fruchtleder besteht aus einer pürierten und dann getrockneten Obstpaste. Aber nicht nur für den Gaumen hielt der Markt vielerlei Reize bereit. Gerade die weiblichen Gäste waren einer regelrechten Reizüberflutung durch Schmuckstücke, Hüte und Kleidung ausgesetzt. Edelsteine, Perlen, Korallen - verarbeitet zu herrlichem Ohrschmuck, Kolliers und Ringen. Welche Frau kann da schon widerstehen? „Das ist ja wirklich einmal etwas Ungewöhnliches”, freute sich Maria Köp aus Düren, die am Stand von Angelika Hofer aus Düsseldorf ein Paar Ohrringe aus Lavastein erstand. Die Schmuckdesignerin und ihre Schwester Lilo Mildebrath, die „extra aus Berlin gekommen ist”, sind seit vier Jahren vom Kunsthandwerkerinnenmarkt begeistert. „Hier ist so eine schöne kollegiale Stimmung”, erklärte Lilo Mildebrath.

Das Angebot auf dem Markt war so vielfältig, dass selbst neue Marktbeschickerinnen staunten.
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