UDB Inden blickt auf fünf erfolgreiche Jahre zurück

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Inden/Altdorf. Bevor Heinz Bellen, Vorsitzender der UDB Inden, auf der gut besuchten Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Indetreff“ die Jahresberichte des Geschäftsführers Gregor Krzenziessa-Kall und des Schatzmeisters Markus Böling entgegennahm, gedachten die unabhängigen demokratischen Bürger ihrer Ratsherren Jürgen Olbrich und Werner Breuer sowie ihres Mitgliedes Lucie Maria Krzenziessa.

Herbert Schlächter, 2. Vorsitzende der UDB und gleichzeitig Vorsitzender der UDB-Fraktion im Rat der Gemeinde Inden, gab den Mitgliedern einen Überblick über die aktuelle Besetzung der Ausschüsse und Gremien durch UDB-Mitglieder. Er informierte weiter über die zurzeit diskutierten Themen Nachtragshaushalt 2016 und Einbringung des Etats 2017. Er informierte über die Absicht der Verwaltung, den ordentlichen Haushalt für 2017 aufgrund fehlender personeller Ressourcen erst im Frühjahr einzubringen. Damit wäre auch genügend Zeit, um die Einsparvorschläge aus der Bevölkerung einbinden zu können.

Eine zentrale Rolle nahmen die Ergebnisse des Mitgliederworkshops der UDB ein, der im März erfolgt war: Die UDB-Mitglieder hatten rege die Gelegenheit genutzt, für die zukünftige Fraktions- und Ratsarbeit der UDB Inden Themen zu setzen und zu diskutieren. Unter der Überschrift „Wie muss die Infrastruktur zukünftig aussehen, damit die Gemeinde Inden attraktiv bleibt und sich zukunftsstabil entwickelt?“ seien Anregungen zusammengetragen worden, die der Vorstand auswertete und in eine umfangreiche, nach Priorität und Umsetzbarkeit gegliederte Tabelle umsetzte.

Einige der Themen auch aus früheren Workshops sind bereits umgesetzt worden (Sanierung des Radweges L12 bei Schophoven, Veröffentlichung aller Sitzungsprotokolle im Mitteilungsblatt, Beseitigung der Gefahrenstelle Waagmühle). Ein weiteres Thema wurde für die Ratssitzung am 3. November angefragt: „Flächendeckender Glasfaser/ Breitbandausbau“.

Viele weitere Themen, die die Mitglieder auch aus den Reihen der Bürger und Vereine in den Workshop eingebracht hatten, befinden sich in der Ausarbeitung; die von der UDB angeregte Infoveranstaltung mit RWE zu Thema „Was passiert nach dem Tagebau?“ befindet sich in der Terminabstimmung mit RWE Power.

Ein weiterer Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Vorstellung des neuen Internetauftritts der UDB unter der bekannten Adresse www.udb-inden.de. Das fünfjährige Bestehen der UDB Inden war ein guter Anlass für UDB-Geschäftsführer und Webmaster Gregor Krzenziessa-Kall, dem Internetauftritt ein frisches, zeitgemäßes, auf professioneller Basis beruhendes Erscheinungsbild zu geben, der dem Umstand Rechnung trägt, dass dieser nicht nur mit PC, sondern auch mit Tablet oder Smartphone besucht wird.

Gründung am 30. November 2011

Abschließend blickte Vorsitzender Heinz Bellen, auf die vergangenen fünf Jahre zurück: Die Vereinsgründung am 30. November 2011 durch fünf Ratsherren und sieben sachkundige Bürger und die Konstituierung als Ratsfraktion, um ohne parteipolitische Zwänge unter Einhaltung demokratischer Prinzipien Kommunalpolitik betreiben zu können. „Vor Ort zu sein“ ermöglichte es, zu erfahren, was Bürgern, Gewerbetreibenden und Vereinen auf den Nägeln brennt: Diese Themen griff die UDB auf, formulierte ein Programm und ließ dieses als eine der Voraussetzungen, an der Kommunalwahl 2014 teilzunehmen, durch die Mitglieder beschließen. Die Mitgliederversammlung beschloss auch, den vom Vorstand vorgeschlagenen Herbert Schlächter für die UDB Inden mit der Kandidatur bei der Wahl zum Kreistag des Kreises Düren für die Liste der UWG Kreis Düren zu benennen, um „einen Draht“ ins Kreishaus zu haben.

Mit sechs Mandaten, davon zwei Direktmandaten, erzielte die UDB Inden bei den Kommunalwahlen 2014 ein überaus erfolgreiches Ergebnis (23,2 Prozent). Auf Kreisebene erreichte die UWG Kreis Düren mit 4264 Stimmen (3,94 Prozent) zwei Kreistagsmandate. Auf Grund des guten Ergebnisses im Wahlkreis von Herbert Schlächter ist die UDB Inden mit drei sachkundigen Bürgern in der Kreistagsfraktion vertreten. Der Informationsfluss vom und zum Kreis ist somit gewährleistet.

Ein gutes Jahr später folgte die UDB dem aus breiten Teilen der Indener Bürgerschaft vernehmbaren Wunsch, sie möge sich für einen der Bewerber um das Bürgermeisteramt einsetzen: In einer Versammlung beschlossen die UDB-Mitglieder einstimmig, den parteilosen Jörn Langefeld zu unterstützen: Dieser ist in der Stichwahl zum Bürgermeister gewählt worden. Seit diesem Votum ist das politische Klima im Rat und in den Ausschüssen deutlich rauer geworden: 2016 sei davon geprägt, dass die große Koalition mit Bündnis 90/Grüne stetig gegen den von den Bürgerinnen und Bürgern gewählten Bürgermeister agiere, hieß es in der Versammlung. Die UDB-Fraktion sehe sich daher in der Pflicht, ihre demokratische Aufgabe als faktisch einzig verbliebene Opposition im Gemeinderat Inden ernst zu nehmen. Hierbei sei sie sich bewusst, dass die Indener Bürgerinnen und Bürger den Streit im Rathaus satt hätten und zu Recht von ihren Politikern sachliche und bürgerorientierte Arbeit forderten.

Auch in Zukunft werde sich die UDB Inden nach Kräften bemühen, diesem Anspruch gerecht zu werden: Durch Präsenz vor Ort, die Einbeziehung von Mitgliedern, Bürgern, Vereinen und Gewerbetreibenden, Workshops und Versammlungen will die UDB nah dran bleiben und weiterhin echte Themen anpacken.

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