Stetternich - TV Welldorf-Güsten hat den Tennisschläger vorn

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TV Welldorf-Güsten hat den Tennisschläger vorn

Von: ptj
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Siegerehrung im Vier-Städte-Turnier: Unser Bild zeigt (v.l.) die Vereinsvertreter Christoph Schmurr (Stetternich), Darius Stotz (Lich-Steinstraß), den Stetternicher Sportwart Erik Stass und Vorsitzenden Rolf Janhsen, ferner Konrad Eskens (Pattern) und Anna Reisky (Welldorf/Güsten). Foto: Jagodzinska

Stetternich. Zum 26. Mal jährte sich das Vier-Städte-Turnier der Tennisvereinigungen Stetternich, Pattern, Lich-Steinstraß und Welldorf-Güsten. An die Stelle des Gründungsmitglieds TG Bettenhoven trat später der TC Blau-Weiß Lich-Steinstraß. Nach dem Silberjubiläum, das 2014 am Ort der Premiere in Güsten gefeiert wurde, richtete die Stetternicher TV – wo die Fahne mit den Emblemen der teilnehmenden Vereine wehte – das Turnier aus.

Auf der Stetternicher Tennisanlage maßen sich insgesamt 42 Aktive, acht Spieler pro Verein, in den Konkurrenzen Damen- und Herrendoppel, Mixed und Vorstandsdoppel. Auch in der aktuellen Auflage standen die Pflege der Turniertradition und der Spaß im Vordergrund, wenn auch der sportliche Ehrgeiz beim sechsstündigen Turnier nicht gänzlich fehlte. So waren durchweg schöne, spannende Spiele zu sehen.

Ähnlich der ehemaligen Fußballwertung brachte ein gewonnenes Spiel dem Sieger zwei Punkte, ein Unentschieden jedem Team einen, ein verlorenes Match null Punkte. Die Spannung stieg, als nach einem abschließenden Essen die Siegerehrung im romantisch beleuchteten Tennisheim bevorstand. Mit nur einem Punkt Vorsprung (19) siegte der TV Welldorf-Güsten vor dem TV Pattern (18). Der Gastgeber Stetternich fand sich mit neun Punkten auf Platz drei wieder, Lich-Steinstraß war mit zwei Punkten Schlusslicht in der Platzierung, nicht aber im fröhlichen Miteinander.

Die Turnierfahne wurde an Lich-Steinstraß als Ausrichter 2016 weitergereicht, als Staffelstab diente ein goldenfarbener, beleuchteter Tennisschläger. Vor der Preisverleihung erinnerte der gastgebende Vorsitzende Rolf Janhsen an ungewöhnliche Preise im Laufe der Jahre, so an Knollen, die der TG Bettenhoven verteilt habe. Der Vorstand des TV Stetternich hatte sich in Anbetracht der zunehmend dramatischen Flüchtlingslage dazu entschlossen, den Teilnehmern ihre Urkunden auszuhändigen und anstelle von Geldgeschenken 150 Euro an die Flüchtlingshilfe des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Jülich zu spenden – und erntete viel Applaus.

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