TTC: Vor dem Zweitliga-Derby liegt ein weiteres Remis in der Luft

Von: Antonius Wolters
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Hermann Mühlbach (l.) und Ewout Oostwouder werden vom TTC Indeland Jülich auch beim Derby in Dortmund als neues Doppel aufgeboten. Foto: Kròl

Jülich. Nach drei Unentschieden und aktuell 7:7-Punkten könnte den Indeländern am Sonntag beim Derby in Dortmund ein weiteres Remis „blühen“. „Beide Mannschaften sind gleich stark“, schätzt TTC-Manager Arnold Beginn den West-Rivalen ein, der mit ebenfalls 7:7-Zählern auch nicht zufrieden ist mit dem bisherigen Saisonverlauf.

Er rangiert einen Platz hinter den Herzogstädtern.

In der Vorsaison, als die Borussia und der TTC mit dem gleichen Personal spielten, sicherte Ewout Oostwouder, der überraschend zwei Punkte holte, beim jüngsten Aufeinandertreffen den Sieg.

Am vergangenen Wochenende gelang es dem Niederländer, mit seinem Sieg im letzten Einzel gegen Fürstenfeldbruck den Punkt unter Dach und Fach zu bringen, während der BVB daheim einen „schwarzen Tag“ erwischte und eine deftige 1:6-Niederlage gegen „Schlusslicht“ Bad Königshofen kassierte. Der TSV gastiert zum letzten Spiel der Hinrunde am kommenden Freitag in Jülich.

Ausgetragen wird die Partie am Sonntag um 14 Uhr in der Turnhalle der Brukterer Grundschule. Das ist nur mit einer Sondergenehmigung des Verbandes möglich, denn die Halle entspricht nicht den vorgeschriebenen Standards. Der etatmäßige Austragungsort steht nicht zur Verfügung, da er für die Unterbringung von Flüchtlingen belegt ist. Es bleibt abzuwarten, welches Team mit den ungewohnten Bedingungen am besten klar kommt.

„Alle Spieler sind gesund“, sagt Manager Beginn. Lauric Jean spielte unter der Woche bei der mit 110.000 Dollar dotierten Swedish Open in Stockholm. In Dortmund sollen auch wieder die Doppel in der neuen Zusammensetzung an die Platte gehen. Manager Beginn spricht von einem „typischen Unentschieden-Spiel“, hofft aber insgeheim darauf, dass der TTC in der Reviermetropole seinen dritten Saisonsieg einfährt, zumal der Abstand zur Spitze nur zwei Punkte beträgt. „Die Liga ist verrückt“, darf mit allem gerechnet werden.

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