TTC vor dem Spitzenspiel umgekrempelt

Von: Volker Uerlings
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Im Doppel morgen wohl weiter vereint, im Einzel an neuen Positionen: Yoshihiro Ozawa (rechts) nun an Setzplatz 3, während Hermann Mühlbach auf den zweiten Platz vorrückt. Foto: Kròl

Jülich. Nach sieben Siegen in Folge steht Tischtennis-Zweitligist Jülich dicht vor dem wichtigen Ziel: Eine der besten fünf Nord-Mannschaften zu werden. Mehr noch: Der TTC Indeland ist sogar Tabellenzweiter und hat sich immer weiter gesteigert.

Dennoch fehlen vier, vielleicht sogar sechs Punkte, um ganz sicher zu gehen. Denn die ersten Fünf der beiden Zweitligagruppen im Norden und Süden qualifizieren sich für die neue eingleisige Zweite Liga ab der Saison 2014/15. Von daher ist das Spitzenspiel morgen Nachmittag (14 Uhr) in der Nordhalle sehr wichtig: Jülich empfängt den direkten Verfolger Borussia Dortmund und könnte einem Mitbewerber Zähler stehlen.

Das hat im Hinspiel beim 6:3-Erfolg bestens funktioniert, obwohl die hitzige Partie mit zahlreichen Ermahnungen, Verwarnungen und Strafpunkten durchaus eng war. Jetzt haben sich die Voraussetzungen verändert. Auf der Basis der Hinrunden-Ergebnisse hat sich die Setzliste des Jülicher Teams umgekrempelt: Dmytro Pysar, bislang Nummer 2, rutscht auf Rang 4. Yoshihiro Ozawa klettert von Position 4 auf 3, Hermann Mühlbach von 3 auf 2. Spitzenbrett Hunor Janos Szöcs ist die einzige Konstante.

Das Wechselspiel ist erklärbar: Die Nummer 2 trifft immer zuerst auf den Spitzenspieler des Gegners, die Nummer 3 immer auf den „Vierer“ – beide haben es leichter, Partien zu gewinnen. Einzig Ozawa hat unter den schlechteren Voraussetzungen der Vorrunde nicht gelitten, sondern gegen die vermeintlich stärkeren Gegner besonders gut abgeschnitten. Um ihn bangen die Jülicher Verantwortlichen, denn noch weilt er in Japan. „Er hat versprochen, dass er pünktlich zum Spiel gegen Dortmund hier ist, aber man weiß ja nie, was alles passieren kann“, ist TTC-Manager Arnold Beginn ein wenig nervös. Sicher ist, dass Ozawa in den drei Partien nach Dortmund fehlt. Wie mit der Vereinsführung abgesprochen, nimmt er dann an den japanischen Meisterschaften teil.

Er wird nicht nur im Einzel gebraucht, sondern vor allem im Doppel. Beide Jülicher Paare waren bislang Volltreffer mit nur einer Niederlage: Szöcs/Pysar und Mühlbach/Ozawa. Hier liegt auch ein Vorteil im Vergleich zu Borussia Dortmund, das nur eine starke Formation aufbietet: Erik Bottroff und Qi Wencheng. In den Einzeln dürfte es knapp werden.

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