Jülich - TTC steht vor dem Türchen der Hinrunde

TTC steht vor dem Türchen der Hinrunde

Von: Otto Jonel
Letzte Aktualisierung:
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Ob Kämpferherz Loic Bobillier (Bild), der schon zweimal in fünf Sätzen verlor, oder Filip Szymnaski in Hanau morgen eingesetzt werden, entscheidet der Trainer kurzfristig. Die Gäste aus dem Indeland gehen in dieser Saison erstmals als Favorit in eine Partie. Foto: Krol

Jülich. „Das war vor der Serie für mich das Schlüsselspiel.” Mit dieser Einschätzung erntete Arnold Beginn, Manager des TTC Indeland Jülich, ein beifälliges Nicken seines ehemaligen Leitwolfs Jörg Roßkopf. Roßkopf ist derzeit die Nummer 1 im Team der TG Hanau, und die erwartete am Sonntag ab 16 Uhr die Überraschungsmannschaft aus Jülich zu einem immer noch wichtigen Spiel.

Das von vielen so bezeichnete Abstiegsduell ist zwischenzeitlich zu einem spannenden Vergleich zweier „Mannschaften auf Augenhöhe” mutiert, wie Beginn sagt. Das größere Überraschungsmoment liegt dabei auf Jülicher Seite. Mit zwei Siegen und 4:6 Punkten sind die Indeländer derzeit den Play-off-Plätzen näher als dem Abstiegsstrudel.

„Wir stehen jetzt nicht mehr so unter Druck”, freut sich Beginn. Gleichwohl hat die Partie in der Main-Kinzig-Halle, wo Beginn mit „1000 Zuschauer” rechnet, Endspielcharakter. „Wenn wir das gewinnen, haben wir das ganze Jahr keine Probleme mehr.”

Und der Sieg ist trotz des starken Auftritts der Hanauer beim hoch gehandelten Team von Werder Bremen drin. Jörg Roßkopf, der in diesem Match mit zwei Einzelsiegen der Vater des Erfolgs war, wird den Jülichern allerdings eine harte Nuss zu knacken geben.

Einen blendenden Eindruck hinterließ Hanaus Ruwen Filus, den Beginn gerne im ersten Match gegen Marcos Freitas sehen würde. Jülichs junger Portugiese hat einen Lauf und seine Nerven offensichtlich unter Kontrolle.

Fest einkalkuliert hat der TTC-Manager einen Sieg seiner Nummer 1, Yang Zi, der bislang bärenstark gespielt hat. Offen lässt Trainer Johannes Dimmig noch, wen er als Dritten im Bunde aufbietet. Dieses taktisches Spielchen dürfte auch sein Hanauer Kollege Hampel betreiben. Neben der Frage, ob Filus oder Roßkopf an 1 spielt, hat er die Wahl zwischen dem Koreaner Lee Jung Sam und Steffen Mengel an 3.

Das Jülicher Team jedenfalls ist heiß auf die Partie: „Die wissen: Jetzt können wir das Türchen für die Hinrunde zu machen”, bringt es Dimmig auf den Punkt. Der Optimismus ist begründet.
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