TTC scheitert an Oldie Yansheng

Von: Jörg Sauer
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Thomas Brosig (l.), Ricardo Wa
Thomas Brosig (l.), Ricardo Walther (3.v.l.) und „Michi” Servaty (3.v.r.) verpassten in Berlin den Einzug in die Endrunde um den Deutschen Tischtennispokal. Foto: Jonel

Berlin/Jülich. Indelands Pokalträume waren am Samstag in Berlin verhältnismäßig schnell ausgeträumt. Zwar schafften die Jülicher im Vorrundenturnier den Sprung ins Endspiel, doch die 1:3-Niederlage gegen den SV Siek verwehrt den Herzogstädter die Teilnahme an der Pokalendrunde.

Der Bundesligist 1. FC Saarbrücken hätte auf die Indeländer in der ersten Hauptrunde der Deutschen Tischtennispokals gewartet.

„Das wäre schon ein reizvolles Los gewesen, weil wir uns immer gerne mit Stärkeren messen. Aber andererseits hatte der Pokal für uns in dieser Saison auch nicht den höchsten Stellenwert. Ein gutes Abschneiden in der Liga ist für uns viel wichtiger”, kommentierte Ricardo Walther die Ergebnisse der Berlintrips.

Mit dem ICE reiste die dreiköpfige Indelanddelegation blitzschnell in die Hauptstadt. Ricardo Walther und Thomas Brosig waren für das Team gesetzt. Für den abwesenden Lauric Jean stieß Michael Servaty in die Pokalmannschaft.

Nach einem Freilos im Viertelfinale schlugen die leicht ersatzgeschwächten Jülicher das stark ersatzgeschwächte Team des Gastgebers Hertha BSC glatt mit 3:0. Stärkster Spieler im Halbfinale war Indelands Neuverpflichtung Thomas Brosig, der mit einer sehr guten Leistung Herthas Spitzenspieler Sebastian Borchardt nach vier hart umkämpften Sätzen schlug.

Die Herthaner konnten lediglich zwei Sätze gegen Ricardo Walther und die zwei TTC-Neuzugänge, Thomas Brosig und Michael Servaty, gewinnen.

Der erst 17-jährige „Michi” Servaty war nach seinem ersten Sieg im Jülicher Dress zufrieden: „Mir ist zwar nicht alles gelungen, aber den ersten Sieg habe ich in der Tasche.”

Im Finale war allerdings Sieks 50-jährige chinesische Eiche Wang Yansheng eine unüberwindbare Hürde für alle Jülicher. Brosig gewann zwar den ersten Satz gegen den Oldie, doch nach zwei verloren Sätzen bekam er im vierten Satz nur noch 2 Punkte.

Noch schlimmer erging es Ricardo Walther, der im Eröffnungseinzel noch Deniz Aydin nach Belieben dominierte und gegen Wang in allen drei Sätzen insgesamt nur elf Punkte ergatterte. Das war bislang die heftigste Niederlage, die der jungen Nationalspieler in seiner Zeit beim TTC einstecken musste.

Walther erzählte: „Wang ist so erfahren und hat eine Fehlerquote von fast Null gehabt. Zudem hat er sehr aggressiv gespielt, und ich hatte Probleme mit seinem Noppenaußenbelag auf der Rückhandseite. Mir fehlten die Mittel.”

Nüchtern bilanzierte Thomas Brosig nach dem Match das Pokal-Aus: „Der Sieg der Sieker geht völlig in Ordnung. Wir wissen jetzt wo wir stehen und sind bereit für die erste Bundesligabegegnung, zu Hause am 11. September gegen Bergneustadt.”
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