TTC: Offenes Spiel gegen Fulda

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Johannes Dimmig hat für ein weiteres Jahr als Trainer des Bundesligisten TTC Indeland unterschrieben. Foto: hfs.

Jülich. Wenn man vor Jahren die Tischtennisgrößen Jan-Ove Waldner und Jörg Roßkopf spielen sehen wollte, musste der Veranstalter tief in die Tasche greifen, um diese beiden Ausnahmesportler verpflichten zu können. Am Karnevalssonntag treffen die beiden Altmeister aufeinander.

Für den TTC Indeland beginnt in der Nordhalle, Berliner Straße, ab 15 Uhr die Rückrunde. Und da hat man den TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell zu Gast.

„Ich habe das Gefühl, als ob wir in eine neue Saison starten”, sagt Jülichs Trainer Johannes Dimmig. Er hat seine Schützlinge seit Wochen nicht gesehen. „Ich weiß absolut nicht, wie der Fitnesstand der Spieler ist”, sagt der Coach und hofft, dass die TTC-Akteure Profis genug sind, sich optimal auf das Spiel vorbereitet zu haben.

Taku Takakiwa kam Mittwoch Abend aus Japan zurück, Paul Drinkhall nahm an zwei europäischen Pro-Tour-Turnieren teil. „Von Rossi weiß ich, dass er sich hundertprozentig vorbereitet hat.”

Dass das 1:3 aus dem Hinspiel deutlich war, räumt Dimmig auch noch im Nachhinein ein. „In Fulda hatte ich nie das Gefühl, dass wir gewinnen könnten”, meinte er im Hinblick auf die ausgesprochene Heimstärke der morgigen Gäste. Aber er weiß auch, dass Waldner, sein schwedischer Landsmann Svensson und der Chinese Wang Xi auswärts nicht unbedingt zu den Siegertypen zählen.

„Fulda hat sich bei uns immer schwer getan.” Die bekannte Fuldaer Auswärtsschwäche machte sich auch am letzten Sonntag bemerkbar. Da verloren die Hessen klar und deutlich mit 0:3 in Ochsenhausen. „Fulda ist trotzdem bei uns in einer leichten Favoritenrolle”, meint Dimmig, rechnet insgeheim mit einem „offenen Spiel”. Da Fulda unbedingt an der Play-Off-Runde teilnehmen will, steht man in Jülich aber mit dem Rücken zur Wand.
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