TTC-Manager ist unzufrieden trotz des wichtigen Sieges

Von: js
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Ricardo Wather sorgte auswärt
Ricardo Wather sorgte auswärts in Dortmund für wichtige Jülicher Punkte. Foto: Król

Dortmund/Jülich. Eigentlich könnte der TTC Indeland mit dem jüngsten Ligaspiel bei Borussia Dortmund zufrieden sein. Die Indeländer revanchierten sich für die 6:9-Hinspielniederlage und siegten nun auswärts mit 9:5.

Ferner bleiben die Herzogstädter mit diesem Erfolg wichtigster Kontrahent des Tabellenführers Siek und können am nächsten Wochenende dem Primus nahe auf die Pelle rücken. Doch die Verantwortlichen, insbesondere TTC-Manager Arnold Beginn, ließen nach dem Spiel Kritik laut werden.

„In der vergangenen Saison haben wir die Meisterschaft wegen des starken oberen Paarkreuzes gewonnen, in dieser Saison könnte uns das obere Paarkreuz die Meisterschaft kosten. An alle fünf Gegenpunkten war auch heute unser oberes Paarkreuz beteiligt. Das ist schwach”, kommentierte der Tischtennis-Methusalem Beginn. TTC-Cheftrainer Johannes Dimmig formulierte es positiv: „Von Position 3 bis 6 haben wir eine Topleistung geboten.”

Hand aufs Herz: Der TTC Indeland jammert auf hohem Niveau. Und jedem Experten war vor der Saison klar, dass Jean Lauric den Weggang von Filip Szymanski nicht kompensieren kann. Deswegen verpflichtete Beginn als Spitzenspieler den Chinesen Wei Lai, der niemals für die Indeländer an den Tisch ging. Also musste Jean Lauric, die etatmäßige Nummer 3, permanent im oberen Paarkreuz an den Start gehen.

Hinzukamen die Verletzungssorgen und der Terminstress von Ricardo Walther; die Animositäten mit dem belgischen Verband bezüglich der Freigabe von Lauric verschärften jüngst die Situation. Das war Pech! „Lauric hat in Dortmund nicht schlecht gespielt. Aber er ist einfach noch nicht soweit, dass er gegen die Topspieler der zweiten Bundesliga gewinnen kann”, erklärte Dimmig. Ricardo Walther siegte gegen seinen Lieblingsgegner Evgeny Fadeev.

Walthers Punkt kam für den TTC zu einem sehr wichtigen Zeitpunkt. Nach einem verschlafenen Start lagen die Jülicher mit 1:2 nach den Doppeln zurück und Laurics Niederlage gegen Qi besorgte sogar das 3:1 für den BVB. Walther leitete mit seinem Sieg den Überholvorgang des TTC ein. Die fulminante Leistung des zweiten und dritten Paarkreuzes wurde unterstützt von der kampflosen Aufgabe von Dortmunds Florian Wagner.

Somit bekamen Brosig und Halcour jeweils ein Einzel geschenkt, doch auch ohne diese Geschenke lieferten sie eine tadellose Leistung ab. Brosig und Halcour gewannen Tel.gegen Tran Le Vu aus eigener Kraft. Christian Strack präsentierte sich ebenfalls in Topform und siegte gegen Gluza und Malessa. Michael Servaty schaffte es diesmal seine deutliche Führung ins Ziel zu retten und demonstrierte beim 3:0 über Robin Malessa tolles Tischtennis.

TTC-Trainer Dimmig kommentierte: „Nun müssen wir uns auf das wichtige Spiel am kommenden Wochenende in Siek vorbereiten, denn dort müssen wir gewinnen, wenn wir noch eine Restchance auf die Meisterschaft haben wollen.”
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