Jülich/Hagen - TTC: Junges Team mit Lobeshymen überschüttet

TTC: Junges Team mit Lobeshymen überschüttet

Von: js
Letzte Aktualisierung:
5350176.jpg
Mit der traumhaften Bilanz von 28:5 sicherte sich Dmytro Pysar in der 2. Tischtennis-Bundesliga einen Spitzenplatz im mittleren Paarkreuz. Foto: Kròl

Jülich/Hagen. Auch wenn es am Ende der Saison nicht ganz zur Meisterschaft der 2. Tischtennis-Bundesliga gereicht hat, zeigt man sich im Lager des TTC Indeland Jülich mehr als zufrieden über den zweiten Platz.

Arnold Beginn kommentierte: „Ich hätte niemals gedacht, dass wir mit dieser jungen Mannschaft überhaupt ein Wörtchen um die Titelvergabe mitsprechen könnten. Ich bin mehr als begeistert und bin stolz auf diese Mannschaft.“ Der 9:7-Sieg beim TTC Hagen stimmte zum Showdown alle Gemüter versöhnlich.

Auch wenn Trinko Keen zum Abschied noch mal das Jülicher Trikot überstreifte, bot der ehemalige niederländische Weltklassespieler in den Einzeln eher Magerkost, doch im Doppel machte sich sein Einsatz bezahlt. Der smarte Blondschopf trumpfte im Doppel mit Dmytrc Pysar auf und leistete einen großen Anteil zu zwei wichtigen Punkten. Keen: „Ich habe schon beim Einspielen gemerkt, dass es heute bei mir nicht ganz rund läuft. Im Doppel hat es super geklappt, aber im Einzel bin ich deutlich hinter meinen Möglichkeiten zurückgeblieben. Ich hatte eine sehr schöne Saison in Jülich. Auch wenn ich nicht bei jedem Spiel dabei war, so habe ich bei jedem Spiel mitgefiebert. Danke an die Mannschaft und den Verein!“

Jean Lauric agierte diesmal absolut im Rahmen seiner Möglichkeiten: Sein Sieg gegen Filip Szymanski war vielleicht etwas überraschend, seine glatte Niederlage gegen Dragan Subotic hätte vermieden werden können.

Erfolgsgaranten in der Mitte

Dmytro Pysar manifestierte mit seinen beiden Siegen, dass er der stärkste Spieler des mittleren Paarkreuzes ist. Mit einer traumhaften Bilanz von 28:5 stellte er alle anderen Akteure seines Paarkreuzes in den Schatten. Ohnehin sind nach Abschluss aller Spiele drei Jülicher unter den Top 4 dieses Paarkreuzes zu finden. Jean Lauric und Hermann Mühlbach rangieren mit Top-Bilanzen auf Position drei und vier. Man kann also mit gutem Recht sagen, dass dieses Paarkreuz Indelands Erfolgsgarant war. Am Sonntag kam Hermann Mühlbach mit solider Leistung und einem Sieg gegen Georg Böhm auf eine ausgeglichene Einzelbilanz.

Im unteren Paarkreuz erlebte der TTC viel Licht und Schatten: Anton Adler stand im Licht, und die Leistung von Gianluca Walther wirkte dagegen eher etwas unterbelichtet. In einigen Spielen zuvor wirkte Adler in brenzligen Situationen oft nicht belastbar. Das ist Schnee von gestern, denn am Sonntag bestätigte er, mittlerweile zum wiederholten Mal, das Gegenteil. In einem Photofinish besiegte er Andreas Fejer-Konnert mit 11:9 im fünften Satz und markierte den wichtigen Punkt zum 8:7. Eigentlich war dieser Nervenkitzel fast überflüssig, denn der TTC führte zwischenzeitlich bereits mit 6:2. Allerdings wurden beim Stand von 7:7 der Kampfgeist der Herzogstädter geweckt und die Mühen belohnt. Trinko Keen markierte schließlich an der Seite von Pysar den Schlusspunkt im Doppel.

TTC-Trainer Dimmig kommentierte: „Ich hätte niemals gedacht, dass wir eine so herausragende Saison spielen. Es hat mir mächtig Spaß gemacht, mit dieser jungen Mannschaft zu arbeiten. Mit dem Sieg in Hagen haben wir die Saison gekrönt, auch wenn am Ende ein Punkt zum Meistertitel fehlt.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert