TTC Jülich vor Doppel-Spieltag: Wollen Punkte mitbringen

Von: Antonius Wolters
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Yoshihiro Ozawa (l.) und Hermann Mühlbach sind beim TTC Indeland nicht allein ein eingespieltes Doppel, sondern auch in den Einzeln immer für Punkte gut. Foto: Kròl

Jülich. Nach dem ersten Saisonsieg im Heimspiel gegen Herne ist bei Tischtennis-Zweitligist TTC Indeland Jülich zunächst zwar etwas Druck aus dem Kessel, doch beim Doppelspieltag am Wochenende gegen zwei Aufsteiger heißt passend zu Halloween die Frage an die Herzogstädter: Süßes oder Saures?

Am Samstag geht es zunächst zum starken Tabellenvierten TTC Ober-Erlenbach 1987, wo die Schützlinge von Trainer Miro Broda in der Sporthalle Wingert in Bad Homburg antreten. „Die werden von einem leidenschaftlichen Publikum unterstützt“, weiß TTC-Manager Arnold Beginn, der den Gastgeber als sehr stark einschätzt, da er mit Kohei Sambe (8:2-Bilanz) den stärksten Spieler der 2. Bundesliga in seinen Reihen hat, der im vergangenen Jahr noch in der Bundesliga aufschlug.

Auch die übrige Besetzung weist den Gastgeber als Topmannschaft aus, wobei noch fraglich ist, ob die Indeländer mit einem Ewout Oostwouder antreten können, der nach den jüngsten Verletzungsproblemen wieder im Vollbesitz seiner Kräfte ist. „Notfalls muss er abschenken“, verzichtet Jülich nach Worten Beginns darauf, einen Ersatzmann mitzunehmen, da auch die Zweitvertretung am Wochenende ein wichtiges Spiel in der NRW-Liga vor der Brust hat. „Ein Remis müsste möglich sein“, ist der Manager gleichwohl zuversichtlich, dass die Mannschaft Zählbares mitbringt.

Nach dem Spiel, das um 18 Uhr beginnt, reist der TTC-Tross gleich weiter nach Saarbrücken, wo am Sonntag um 11 Uhr die Partie gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten 1. FC Saarbrücken-TT beginnt. Der Aufsteiger ließ am Wochenende durch seine beiden Kantersiege gegen Frickenhausen und in Hilpoltstein aufhorchen, wodurch sich die Saarländer auf Rang drei vorgearbeitet haben. Personell ist Saarbrücken eine Wundertüte, denn zeitweise mischen auch Akteure aus dem Kader des Bundesligisten bei der Zweitvertretung mit, die sich primär aus jungen Spielern rekrutiert, die im Saarbrücker Leistungszentrum an die Platte treten.

„Die Spieler haben nicht viel Zeit zum Schlafen“, sagt Arnold Beginn, der auch hier auf das Prinzip Hoffnung setzt. Sein Optimismus speist sich auch und vor allem durch das Auftreten der Mannschaft im Heimspiel gegen Herne, das „allererste Sahne“ gewesen sei. So klingt auch sein Wunsch nicht vermessen, dass es das Ziel sei, am Wochenende zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. So baut er gleich neuen Druck für das Team auf: „Wir müssen etwas mitbringen“, hat der Manager als Parole ausgegeben, „sonst müssen wir in der Tabelle nach unten schauen“.

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