TTC Jülich unterliegt Fulda knapp mit 2:3

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:
ttc-heim3-sp
Im alles entscheidenden Doppel mussten sich Jörg Roßkopf und Paul Drinkhall der Schwedenlegende Jan-Ove Waldner und Qingyu Meng (im Vordergrund) denkbar knapp mit 9:11 geschlagen geben. Foto: hfs.

Jülich. Der Wille, in Jülich nicht zu verlieren, war ausschlaggebend dafür, dass der TTC Fulda-Maberzell die Punkte mit auf die Heimreise nehmen durfte. Denkbar knapp mit 3:2 behielt der Tabellenvierte bei der „Namenscousine” in Jülich die Oberhand - nach über drei Stunden aufregenden Tischtennissport.

Knapp 300 Zuschauer erlebten einen denkwürdigen Nachmittag in der Sporthalle an der Berliner Straße. Denn die als Favoriten von der Rhön angereisten Gäste mussten schon 20 Minuten nach dem ersten Aufschlag erleben, dass der TTC Jülich an eigener Platte immer für eine Überraschung gut ist.

Denn genau so lange brauchte Taku Takakiwa, um den Schweden Robert Svensson glatt mit 0:3 zu schlagen. Das Lob von Trainer Johannes Dimmig kam postwendend. „Man sieht, dass Taku in Japan gut trainiert hat. Er hat Muskelmasse zugelegt”, lobte der Jülicher Coach, der gerade zu euphorisch war, als Jörg Roßkopf Fuldas Nummer 1, Xi Wang, mit 3:2 geschlagen hatte.

Dabei sah es für Rossi überhaupt nicht gut aus. 5:11 und zu 6:11 hieß es nach den ersten beiden Einzelspielen aus Sicht des Jülichers, der beim Aufwärmtraining über eine Zerrung in der Schulter geklagt hatte. Erst im dritten Satz setzte der Jülicher seine Hammer-Rückhand ein, schlug dem Chinesen die Schmetterbälle um die Ohren.

Roßkopf kam zurück, glich zum 2:2 Satzgewinn aus, um dann den fünften Satz mit 11:6 zu gewinnen. Wang zeigte Nerven, das Fuldaer Umfeld registrierte eine 2:0-Führung für die Gastgeber. „Gib Gas”, wurde Jan-Ove Waldner von Trainer Meng aufgefordert. Und der 42-Jährige brauchte knapp 15 Minuten, um gegen Paul Drinkhall mit 3:0 zu gewinnen. Als dann auch noch Takakiwa gegen Wang im fünften Satz mit 11:9 gewann, musste das Doppel her.

„Und da hat man einfach gemerkt, dass der Wille der Gäste, in die Play-Off zu kommen, einfach stärker war als unser Wille, das Spiel zu gewinnen”, stellte Dimmig nüchtern fest. Denn Roßkopf/Drinkhall mussten sich der Tischtennislegende Waldner und dem vierten Fuldaer Spieler, Qingya Meng, im fünften Satz mit 9:11 geschlagen geben. „Xi Wang war der Garant dafür, dass Fulda die Partie gewonnen hat”, sagte Dimmig und Takakiwa lobte. „Der ist an seine psychische Grenze gegangen. Er hat sehr gut gespielt.” Beim TTC Indeland blieb allerdings Drinkhall blass.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert