TTC Jülich setzt gegen Xanten 15-Jährigen ein

Von: ahw
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TTC-Manager Arnold Beginn hat ein Herz für den Nachwuchs, der künftig auch in der Zweitligamannschaft zum Zuge kommt. Foto: Wolters

Jülich. „Dem Nachwuchs eine Chance“, heißt es beim Tischtennis-Zweitligisten TTC Indeland Jülich, der am Sonntag um 14 Uhr das punktlose Schlusslicht TuS Xanten in der Nordhalle an der Berliner Straße empfängt.

Ausgedrückt wird die „junge Welle“ beim TTC durch den Einsatz des 15-jährigen Stevan Kljajic-Peric, der zunächst für das Doppel an der Seite des zurückgekehrten Japaners Yoshihiro Ozawa gesetzt ist. Je nach Spielstand wird der Youngster auch im Einzel an Position vier zum Zuge kommen. Zudem hat er Gelegenheit, dabei zu sein und sich „oben“ zu akklimatisieren.

Lob und Ansporn zugleich

„Das ist auch eine Belobigung für seine tolle Leistung“, erläutert TTC-Manager Arnold Beginn das Experiment. Kljajic-Peric ist für den TTC als einer der besten Spieler sowohl in der Jungen-Verbandsliga als auch in der 3. Herrenmannschaft aktiv, die in der Tischtennis-Landesliga um Punkte spielt.

Beginn ist sich mit dem künftigen Trainer Miroslav Broda einig, dass künftig verstärkt Talente in die Zweitliga-Mannschaft eingebaut werden sollten, mit denen sich die Fans identifizieren können und die durch den Einsatz in der 2. Bundesliga ebenfalls einen Motivationsschub erhalten. Durch diesen Schachzug werde auch die Nachwuchsabteilung des TTC für andere Spieler noch attraktiver, wenn diese ein Sprungbrett Richtung Tischtennis-Oberhaus darstelle.

Noch mit Schrecken erinnert sich der Manager an das Hinspiel in Xanten, als die Indeländer nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn ihre bis dato schlechteste Leistung ablieferten. Nur der entscheidende Punkt von Youngster Marc Preuss ersparte dem TTC eine Blamage beim Aufsteiger und sicherte mit Hängen und Würgen den 6:4-Erfolg, nachdem die Gäste aus der Herzogstadt bereits mit 0:4 ins Hintertreffen geraten waren.

In der heimischen Nordhalle sind die Karten indes neu gemischt. Die Gastgeber strotzen trotz der jüngsten Niederlage gegen den designierten Meister Bergneustadt vor Selbstbewusstsein und können in Bestbesetzung antreten gegen den designierten Absteiger, der in der 2. Bundesliga reichlich Lehrgeld zahlen musste. Die Indeländer dagegen treten in Bestbesetzung an, so dass alles andere als ein klarer Sieg eine faustdicke Überraschung wäre.

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