Jülich - TTC Jülich rettet nach 2:5 noch Remis in Dortmund

TTC Jülich rettet nach 2:5 noch Remis in Dortmund

Von: tm
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Aliaksandr Khanin rettete mit seinem 3:1 gegen Fadeev das Remis des TTC in Dortmund. Foto: Kròl

Jülich. Mit einem blauen Auge davon gekommen sind die Tischtennis-Profis vom TTC Indeland. Lange sah es bei Borussia Dortmund so aus, als ob die zweite Niederlage unvermeidlich wäre. Am Ende sorgte Aliaksandr Khanin mit seinem Sieg für einen Punkt.

Zwei Tage zuvor hatten die Indeländer sensationell den Bundesligisten Post SV Mühlhausen aus dem Pokal geworfen, in Dortmund galt es indes, sich den „Niederungen“ der Meisterschaft zu stellen. Und ähnlich wie zum Bundesliga-Auftakt gegen Hamm erwiesen sich auch diesmal die Doppel als Schwachpunkt.

Zuvor hatte Trainer Miroslav Broda umgestellt in der Kürze der Vorbereitung. Denn geplant war ein Trainingstag in Jülich, an dem die Doppel intensiv erprobt und zusammengestellt werden sollten. Dazu kam es jedoch terminbedingt nicht, wieder blieb dem Coach nur eine gute Viertelstunde vor Spielbeginn. Während Rasmussen/Afanador gegen Majoros/Szudi noch über fünf Sätze kämpften, gingen Allegro/Khanin gegen Bottroff/Fadeev mit 12:14, 5:11, 1:11 völlig unter. „Das passte gar nicht“, sagte Broda und nahm Khanin ein wenig in Schutz: „Er ist noch nicht ganz in Jülich angekommen.“

Als dann auch noch Rasmussen sein erstes Einzel gegen Majoros verlor, schien die Begegnung entschieden (0:3). Erst im vierten Spiel sorgte Allegro mit seinem Sieg über Bottroff für einen ersten Hoffnungsschimmer. Die Niederlage von Khanin gegen Szudi stellte jedoch den alten Abstand wieder her. Umso erstaunlicher dann die Wende mit Siegen von Afanador gegen Fadeev und Szudi sowie Rasmussen gegen Bottroff.

Afanador wieder besonders stark

„Wir sind mit dem 5:5 sehr gut bedient.“ Der Jülicher Coach bescheinigte den Dortmundern eine sehr gute Besetzung auf den Plätzen eins bis drei. In seiner Mannschaft fiel besonders die mentale Stärke von Afanador auf, der auch schon im Pokalspiel glänzend aufgetreten sei. „Das erste Doppel hat durchaus funktioniert, das zweite allerdings gar nicht.“

Um dem ein wenig abzuhelfen, konnte die Mannschaft am Montag ein Zusatztraining in Jülich absolvieren, das besonders der Aufstellung der Doppel gewidmet war. Die derzeitige Achillesferse der Jülicher muss nicht nur nach Ansicht des Trainers schnellstens abgestellt werden. „Eigentlich müssten wir gute Doppel haben, denn die Mannschaft ist sehr ausgeglichen“, hatte Broda zu Saisonbeginn gesagt.

Bislang waren die Zusammensetzungen jedoch ausschließlich Punktelieferanten.

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