Jülich - TTC Jülich erwartet 1. FC Köln zum Westderby

TTC Jülich erwartet 1. FC Köln zum Westderby

Von: Antonius Wolters
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Martin Allegro möchte auch am Sonntag nach dem Westderby so jubeln können. Foto: Kròl

Jülich. Zur Heimpremiere erwartet der TTC Indeland am Sonntag um 14 Uhr den Westrivalen 1. FC Köln zum Derby in der Nordhalle an der Berliner Straße.

Die Vorzeichen sind für beide Teams vergleichbar, die jeweils auf den ersten Saisonsieg warten. Die noch punktlosen Kölner sind aktuell Vorletzter, während der TTC durch sein Remis in Dortmund die „rote Laterne“ abgegeben hat und jetzt auf Rang acht liegt.

Damit es weiter aufwärts geht, hat Trainer Miro Broda Wert darauf gelegt, dass alle Spieler schon am Samstag anreisen, damit Zeit und Gelegenheit für eine gemeinsame Trainingseinheit und weitere Maßnahmen zum „Teambuilding“ bestehen. Insbesondere die beiden bislang nicht funktionierenden Doppel hat Broda dabei im Blick, der Tobias Rasmussen und Aliaksandr Khanin, die beide in Saarbrücken trainieren, die Hausaufgabe aufgegeben hat, sich beim Training im Saarland als Doppel einzuspielen. Somit würden Martin Allegro und Brian Afnadur das zweite Doppel bilden.

„Es wird sehr ausgeglichen“

Der Däne Rasmussen und der Weißrusse Khanin, mit denen er eine eigene Technikeinheit in Jülich eingelegt hatte, reisten vergangene Woche gemeinsam zu den Polish Open ins Nachbarland, wo Khanin eine gute Figur abgab und Spieler schlug, die in der Weltrangliste höher angesiedelt sind. Demgegenüber bezeichnete Broda Rasmussens Abschneiden in Polen als „normal“. „Alex ist in der Bundesliga noch nicht ganz angekommen und braucht noch Zeit, um sich zu akklimatisieren“, ist der Coach von Khanins großem Potenzial überzeugt, das er vielleicht schon am Sonntag gegen Köln auf die Platte bringt.

„Es wird sehr ausgeglichen“, glaubt Trainer Broda. Abgesehen davon, dass in solchen Begegnungen oft die Tagesform und das nötige Quäntchen Glück eine ausschlaggebende Rolle spielen, setzt der Coach für Sonntag insbesondere auf den Heimvorteil, der auch im Pokal gegen Bundesligist Mühlhausen seine junge und sehr kampfstarke Mannschaft sichtlich beflügelte.

So kommt der Unterstützung durch die Fans wieder eine wichtige Rolle zu, wenn es gegen Wehking, Walther und Kölns Neuzugang Alberto Mino geht. Doch der Coach setzt seine Schützlinge vor der richtungweisenden Begegnung nicht allzu sehr unter Druck: „Wir wollen wenigstens einen Punkt behalten“, setzt er nur eine Niederlage auf die Verbotsliste.

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